Nestjunge Feld-, Haus-, Rötel- und Gelbhalsmäuse senden bei Abkühlung, so vor allem wenn sie aus dem Nest geraten sind, wie auch in anderen Gefahrensituationen im Ultraschallbereich liegende Laute aus, durch die das säugende Weibchen alarmiert und zum rufenden Jungen hingeleitet wird. Die Ultraschallimpulse sind für jede Art nach Frequenz, Lautdauer und Gestalt gut zu charakterisieren. Junge Zwergmäuse senden im Gegensatz zu den bisher untersuchten Mäusearten als "Laute des Verlassenseins" im Hörbereich des Menschen liegende Laute aus. Die Ultraschallaute der jungen Mäuse dienen der Auffindung eines aus dem Nest geratenen Jungen durch die Mutter. Die Einzellaute werden zu unterschiedlich langen Rufserien zusammengefasst, hierdurch wird dem Weibchen die Ortung erleichtert. Die Bereitschaft Notrufe auszusenden, nimmt mit zunehmender Selbständigkeit der Jungen ab. Säugende Weibchen sprechen nicht nur auf die Notrufe der eigenen, sondern auch auf die Rufe artfremder Nestlinge an, die sich vor allem hinsichtlich der Frequenz voneinander unterscheiden. Die schnelle, rhythmisch festgelegte Folge der Einzelsignale scheint das entscheidende auslösende Signal für das Bergungsverhalten der Weibchen zu sein, während die Ton-höhe der Laute ohne Bedeutung zu sein scheint.
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Nestjunge Feld-, Haus-, Rötel- und Gelbhalsmäuse senden bei Abkühlung, so vor allem wenn sie aus dem Nest geraten sind, wie auch in anderen Gefahrensituationen im Ultraschallbereich liegende Laute aus, durch die das säugende Weibchen alarmiert und zum rufenden Jungen hingeleitet wird. Die Ultraschallimpulse sind für jede Art nach Frequenz, Lautdauer und Gestalt gut zu charakterisieren. Junge Zwergmäuse senden im Gegensatz zu den bisher untersuchten Mäusearten als "Laute des Verlassenseins" im Hörbereich des Menschen liegende Laute aus. Die Ultraschallaute der jungen Mäuse dienen der Auffindung eines aus dem Nest geratenen Jungen durch die Mutter. Die Einzellaute werden zu unterschiedlich langen Rufserien zusammengefasst, hierdurch wird dem Weibchen die Ortung erleichtert. Die Bereitschaft Notrufe auszusenden, nimmt mit zunehmender Selbständigkeit der Jungen ab. Säugende Weibchen sprechen nicht nur auf die Notrufe der eigenen, sondern auch auf die Rufe artfremder Nestlinge an, die sich vor allem hinsichtlich der Frequenz voneinander unterscheiden. Die schnelle, rhythmisch festgelegte Folge der Einzelsignale scheint das entscheidende auslösende Signal für das Bergungsverhalten der Weibchen zu sein, während die Ton-höhe der Laute ohne Bedeutung zu sein scheint.
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