Diese Monographie ist als natürliche Fortsetzung meiner früheren Untersuchungen zur Bekehrungserfahrung bei Paulus und Johannes entstanden. Die Feststellung von Überlappungen zwischen Religion und Philosophie, Judentum und Hellenismus im Hinblick auf das Konzept der Bekehrung hat mich dazu angeregt, die Beziehung des Johannesevangeliums zur antiken griechischen Philosophie intensiver zu erforschen.
Ziel dieser Arbeit ist es jedoch nicht, Johannes mit antiken Philosophen zu vergleichen oder Parallelen und Einflüsse festzustellen. Vielmehr möchte ich das Johannesevangelium als Wegweiser für eine neue Art von Philosophie im antiken Sinn des Wortes – als Lebensweise
Mein besonderer Dank gilt Prof. Dr. Margaret M. Mitchell und Prof. Dr. David Moessner sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verlags De Gruyter Brill, die diese Monographie in die renommierte Reihe Novum Testamentum Supplements aufgenommen und mit großem Engagement für die Publikation vorbereitet haben. Mein Dank gilt auch meinen fleißigen Hilfskräften Malina David, Evangelia Siopi, Natalia Vasilevic und Alexandros Peroudis, die das Manuskript sorgfältig korrigiert und die Indizes erstellt haben. Ohne die großzügige Unterstützung und Förderung des Fachkollegiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen. Ebenso hat mir die Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Bonn die notwendigen Strukturen und Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, die ich für die Durchführung dieser Arbeit benötigte. Beides weiß ich sehr zu schätzen.
Mein besonderer Dank gilt meiner „geistigen Familie“ in Bern, insbesondere Prof. Dr. Rainer Hirsch-Luipold, die mich in allen Phasen dieses Forschungsprojekts mit konstruktivem Feedback unterstützt haben. Teile der Ergebnisse wurden in der Bonner NT-ökumenischen Sozietät, im Kolloquium zur Praktischen Philosophie und zur älteren Philosophiegeschichte von Prof. Dr. Christoph Horn in Bonn sowie in den NT-Doktorandenkolloquien in Bern, Mainz und Zürich präsentiert. Darüber hinaus habe ich meine Forschungsergebnisse in relevanten Units der Society of Biblical Literature (SBL) und in Seminaren der Studiorum Novi Testamenti Societas (SNTS) vorgestellt. Ich denke immer gerne an alle Personen aus diesen Kreisen zurück, an ihre Kultur des Dialogs und ihren kritischen Geist. Ich bin allen Kolleginnen und Kollegen sowie Studierenden zutiefst dankbar, die mich in den oben erwähnten akademischen Kreisen begleitet und inspiriert haben. Sie haben es mir ermöglicht, dem Inhalt und der Form des theologischen Evangeliums näherzukommen. In Dankbarkeit wünsche ich ihnen, dass sie
Dieses Buch widme ich meinen Söhnen Spyridon, Athinodoros und Nikiphoros, die mir mit ihrem Lächeln und ihren Umarmungen zusammen mit meiner ganzen Familie stets neue Kraft geschenkt haben – eine Energie, die ich dringend für die Verwirklichung dieses Projektes benötigte.
Athanasios Despotis
Bonn, 30. November 2024