Marc Richir und die Phänomenologie
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Der Beitrag präsentiert Marc Richirs Ansatz zu einer Neubegründung der Phänomenologie. Sein Denken wird dabei zunächst im Kontext der gegenwärtigen Phänomenologie und ihrer Transformationen verortet und im Blick auf tragende Grundbegriffe (Phänomen, Phänomenalität, Phänomenalisierung, phänomenologische und symbolische Register) vorgestellt. In einem weiteren Schritt wird Richirs Auseinandersetzung mit der Literatur (insbes. H. Melvilles Moby Dick) diskutiert, in der sich unserer Auffassung zufolge die Bewegung seines Denkens exemplarisch verkörpert. Zuletzt wird zur Anzeige gebracht, wie sich darin zudem die Grundzüge einer phänomenologischen Anthropologie ausmachen lassen, die wir als den übergreifenden Horizont dieses Werks verstehen.