Die vorliegende Arbeit wurde im Jahr 2023 unter dem Titel Philosophische Begriffe in den christologischen Schriften YaḥyÄ b. Ê¿AdÄ«s von der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg als Dissertation angenommen. Sie wird hier in leicht überarbeiteter Form veröffentlicht. Meine Beschäftigung mit YaḥyÄ b. Ê¿AdÄ« begann im Jahr 2017 mit meiner Masterarbeit, in der ich eine deutsche Ãbersetzung und Kommentar zu seinem bekannten Traktat über den Monotheismus (MaqÄla fÄ« t-tawḥīd) angefertigt habe. Im Laufe dieser Arbeit ergaben sich offene Fragen zu YaḥyÄs philosophischer Apologetik und allgemeiner der Rolle der griechischen Philosophie im interreligiösen Diskurs. Insbesondere seine Schriften zur Inkarnationslehre sind bisland nur wenig erforscht, was ihren philosophischen Gehalt sowie ihre Bezüge zu YaḥyÄs Gesamtwerk und seinen arabischen, griechischen und syrischen Quellen betrifft. Robert Wisnovskys Entdeckung und allmähliche Herausgabe von 24 bislang verloren geglaubten Traktaten YaḥyÄs macht den gegenwärtigen Zeitpunkt zu einem günstigen Moment für die Erforschung der Werke dieser zentralen Figur der arabischsprachigen christlichen Philosophie.
Die Entstehung dieser Arbeit wurde durch die Unterstützung zahlreicher Menschen ermöglicht, denen ich an dieser Stelle meinen Dank aussprechen möchte. Zunächst danke ich meinem Betreuer Prof. Dr. Georges Tamer für seine anhaltende Unterstützung, die mir diese Arbeit sowie die Teilnahme an bereichernden Veranstaltungen ermöglicht hat, sowie seinen Rat und Ermutigung bei der Entstehung dieser Arbeit. Ich möchte auÃerdem meinem Zweitgutachter Prof. Dr. Peter Adamson für den fruchtbaren Austausch im Laufe der Jahre danken und meinem Drittgutachter Prof. Dr. Robert Wisnovsky für das Zurverfügungstellen einer Handschrift und einer unveröffentlichten Transkription eines noch nicht edierten Traktats sowie für seine hilfreichen Korrekturen der Transkriptionen arabischer Zitate für die Publikationsfassung dieser Arbeit. Ganz besonders möchte ich auch Prof. Dr. Christian Lange für seine Hilfestellung bei der ErschlieÃung der syrischen Literatur und für sein stets hilfreiches Feedback danken. Besonderer Dank gebührt auch Dr. Nadine Abbas, die mir in mehreren intensiven Gesprächen über die Werke YaḥyÄ b. Ê¿AdÄ«s mehrfach sehr weitergeholfen hat, unter anderem bei der gemeinsamen Tagung der Université Saint Joseph und der American University of Beirut âThe Philosophical School of Baghdad, 10thâ11th Century CEâ im Mai 2019 in Beirut, wo ich die Gelegenheit hatte, eine vorläufige Gliederung meiner geplanten Dissertation zu präsentieren. Für diese Gelegenheit und das hilfreiche Feedback geht mein Dank an die Organisator*innen und Teilnehmer*innen der Tagung. Eine frühere, englischsprachige Fassung von Teilen der Kapitel 4.1 und 4.4 dieser Arbeit habe ich im Mai 2019 auf der Tagung âThe Neoplatonic-Aristotelian Tradition in the Jewish-Christian-Muslim KalÄmâ an der Universidad Panamericana in Mexico City präsentiert. Ich danke dem Organisator Luis Xavier López-Farjeat und den Tagungsteilnehmer*innen für diese Möglichkeit und die anregenden Gespräche.
Danken möchte ich auÃerdem Michael Lessman für einen hilfreichen Austausch über YaḥyÄ ibn Ê¿AdÄ« und Prof. Dr. Hacik Rafi Gazer für seine Hilfe beim Einarbeiten in die nahöstliche Kirchengeschichte. Mein Dank geht zudem an Melanie Hanitsch, Fabian Schmidmeier, Cleophea Ferrari, Valerie Jandeisek, Florian Zacher, Janna Hilger, Ariadne Papageorgiou und anderen Freund*innen und Kolleg*innen für zahlreiche interessante und hilfreiche Gespräche. Danken möchte ich zudem den Teilnehmer*innen des Forschungskolloquiums am Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft der FAU Erlangen-Nürnberg, die mich im Laufe der Jahre immer wieder mit hilfreichem Feedback und spannenden Diskussionen inspiriert haben. Nicht zuletzt möchte ich auch meinen Freund*innen und meiner Familie für ihre emotionale Unterstützung in Laufe des nicht immer leichten Arbeitsprozesses danken.