Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2021 von der Theologischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg als Habilitationsschrift angenommen und wird hier in leicht überarbeiteter und gekürzter Form veröffentlicht.
Für die Begutachtung der Habilitationsschrift danke ich Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Oeming, Prof. Dr. Jan Christian Gertz sowie Prof. Dr. Andreas Wagner. Letzterer hat mich mehrfach bestärkt, die vor über zehn Jahren einmal als Thema für eine Habilitationsschrift ins Auge gefasste Fragestellung nicht vorschnell ad acta zu legen, sondern auch tatsächlich umzusetzen. Für diese Ermutigung bin ich ihm sehr dankbar. Gedankt sei an dieser Stelle auch den externen Mitgliedern der Habilitationskonferenz, Prof. Dr. Joachim Friedrich Quack sowie Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan M. Maul. Prof. Dr. Joachim Friedrich Quack verdanke ich wertvolle Hinweise, von denen viele in die nun vorliegende gedruckte Fassung eingeflossen sind.
Finanziert wurde das Habilitationsprojekt für eineinhalb Jahre vom Schweizerischen Nationalfonds. Für sechs Monate war ich external post-doc researcher an der Divinity School der University of Chicago. Ein herzlicher Dank gilt Prof. Dr. Jeffrey Stackert für die Gastfreundschaft und die Zur-Verfügung-Stellung seines Büros in der Joseph Regenstein Library, die mir ausgezeichnete Voraussetzungen für einen raschen Einstieg in das Projekt bot. Weitere zwölf Monate forschte ich mit dem Early Postdoc.Mobility-Stipendium am Theologischen Seminar der Universität Heidelberg. Hier war ich auch kurze Zeit Gastwissenschaftlerin über das Humboldt-Forschungsstipendien-Programm für Postdocs der Alexander von Humboldt-Stiftung, bevor ich für drei Jahre, gefördert durch das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm, finanziert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie dem Europäischen Sozialfonds, eine Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Heidelberg antrat.
Im Rahmen dieser Anstellung war ich vier Monate Gastwissenschaftlerin an der Tel Aviv University. Ich bedanke mich bei Dr. Dagmar Höppel, Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an den wissenschaftlichen Hochschulen Baden-Württembergs (LaKoG), sowie Alfred Weiss, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die diesen Aufenthalt unterstützt und bewilligt haben sowie bei Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Oeming und Prof. Dr. Jan Christian Gertz, die mir erlaubten, meine Lehrverpflichtung im Sommersemester 2019 als Blockveranstaltung abzuhalten, was den Aufenthalt erst möglich gemacht hat. Die Ãcole biblique et archéologique française und das Albright Institute boten mir ausgezeichnete Bedingungen, einen ersten gröÃeren Teil meiner Arbeit abzuschlieÃen. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an Prof. Dr. Dalit Rom-Shiloni, die meine Gastgeberin an der Tel Aviv University war, und mir auf mehreren Fahrten zwischen Tel Aviv und Jerusalem das Land auf eindrückliche Art nähergebracht hat und zahlreiche wertvolle Kontakte in Israel vermittelte.
Ganz herzlich danken möchte ich Prof. Dr. Bernd Janowski, der nicht nur das externe Fachgutachten für die Bewerbung auf das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm schrieb, sondern mich in der Schlussphase meiner Arbeit wohlwollend unterstützte und intensiv begleitete. Er hat die gesamte Arbeit gründlich gelesen und in mehreren Online-Meetings mit mir durchbesprochen. Zahlreiche Anmerkungen und Anregungen aus diesen Gesprächen sind in die Arbeit eingeflossen.
Ich danke zudem allen, die mir die historische Klimatologie und die Hungerforschung nähergebracht und mir neue Zugänge und Methoden erschlossen haben. Namentlich genannt seien hier Prof. Dr. Christian Rohr, Universität Bern, der mich ermutigt hat, das Projekt umzusetzen und meinen Projektantrag beim Schweizerischen Nationalfonds unterstützt hat, sowie ferner Prof. Dr. Dominik Collet, University of Oslo, und Dr. Maximilian Schuh, Freie Universität Berlin, die beide zuvor an der Universität Heidelberg waren und in meiner Anfangszeit zu wichtigen Gesprächspartnern wurden. Für die freundliche Aufnahme in das Heidelberg Center for the Environment bedanke ich mich bei dem damaligen Direktorium, insbesondere bei Prof. Dr. Werner Aeschbach, sowie bei Dr. Nicole Aeschbach, der damaligen Geschäftsführerin, die mich sehr herzlich willkommen geheiÃen hat.
Mein aufrichtigster Dank gilt ferner den Klimawissenschaftlern und Klimawissenschaftlerinnen, die mich in ihre Forschung eingeführt und eine neue Welt erschlossen haben. Namentlich genannt seien hier lediglich Dr. Dafna Langgut, Tel Aviv University, Prof. Dr. Frank Neumann, North West University (South Africa), Dr. Tobias Kluge, Universität Heidelberg, und Prof. Dr. Caroline Nehme, Université de Rouen. Es war sicherlich eines der Highlights während der Projektphase, dass ich bei den Messungen an einem Stalagmit aus dem Libanon am Institut für Geowissenschaften der Johannes Gutenberg Universität-Mainz vor Ort sein durfte und mir geduldig das Vorgehen erklärt wurde. Ich bekam dadurch eine kleine Ahnung, was es bedeutet, Informationen nicht aus Texten, sondern aus natürlichem Material zu gewinnen.
Ich danke ferner allen, die mich in meinem Projekt unterstützt, gefördert und begleitet haben und die sich Zeit genommen haben, mit mir über meine Arbeit zu sprechen und Teile gegengelesen haben. Insbesondere gilt dies für Prof. Dr. em. Helmut Utzschneider und Prof. Dr. Wolfgang Zwickel.
Die Arbeit habe ich in Teilen an Kongressen und im Rahmen von Gastvortägen vorgestellt. Exemplarisch seien hier ein Vortrag an der University of Minneapolis, Department of Classical and Near Eastern Studies im Februar 2016 auf Einladung von Prof. Dr. Hanne Løland Levinson und ein Gastvortrag im Mai 2019 an der Tel Aviv University auf Einladung von Prof. Dr. Dalit Rom-Shiloni erwähnt. Weitere Vorträge fanden unter anderem im Rahmen des Colloquium Biblicum Lovaniense âThe Book of the Twelve Prophets. Minor Prophets, Major Theologiesâ (Leuven, Juli 2016), des Kongresses der International Organization for the Study of the Old Testament (September 2016, Stellenbosch), im Rahmen des Sektionstreffens der European Society of Women in Theological Research (ESWTR) Schweiz (Zürich, Oktober 2016), im Rahmen des Symposium âAdaptation and Resilience to Droughts. Historical Perspectives in Europe and Beyondâ (Strasbourg, Juni 2017) sowie am Annual Meeting of the Society of Biblical Literature (San Diego, November 2019) statt.
Mehrfach habe ich auch Teile der Arbeit in der Heidelberger alttestamentlichen Sozietät vorgestellt. Stellvertretend und namentlich gedankt sei â neben den bereits genannten Gutachtern Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Oeming und Prof. Dr. Jan Christian Gertz â Dr. Dirk Schwiderski, Prof. Dr. em. Rainer Albertz, Dr. Nora Schmidt sowie Dr. Friederike Schücking-Jungblut. Ein herzlicher Dank geht schlieÃlich auch an die vielen engagierten und neugierigen Studierenden an der Universität Heidelberg, die ich während fünf Jahren mit vier Semesterwochenstunden unterrichten durfte und von denen ich Vieles gelernt habe.
Marc Wetzler hat die Arbeit unter Hochdruck in kurzer Zeit noch einmal sorgfältig lektoriert. Ich bin ihm zu groÃer Dankbarkeit verpflichtet.
Prof. Dr. Christl M. Maier sowie dem Editorial Board danke ich für die Aufnahme in die Reihe âSupplements to Vetus Testamentumâ. Für die freundliche Betreuung seitens des Verlages danke ich Marjolein van Zuylen.
Heidelberg / Mainz, Mai 2022