Die vorliegende Arbeit ist die überarbeitete Fassung meiner im Sommersemester 2020 unter gleichem Titel von der Evangelischen Fakultät der Universität Greifswald angenommenen Dissertation. Für die Drucklegung wurde sie geringfügig überarbeitet und um einige Literaturbeiträge ergänzt.
Dass diese Arbeit vorliegt, hat ihren Ursprung in meinem Studienjahr in Jerusalem 2009/2010, für dessen Ermöglichung ich âStudium in Israel e.V.â danke. Die Erfahrungen in Jerusalem, an der Hebräischen Universität und im Rahmen des Programm haben mein theologisches Denken nachhaltig beeinflusst und prägen es bis heute. Mein Dank gilt daher besonders Prof. Dr. Martin Vahrenhorst, seinerzeit Studienleiter von âStudium in Israel e.V.â. Er hat in mir die Begeisterung für rabbinische Literatur und die lohnenswerte Hartnäckigkeit, sich durch die nicht immer unmittelbar zugänglichen Texte und Denkwelten zu arbeiten, geweckt.
Ich danke Prof. Dr. Christfried Böttrich, der meine Begeisterung für den Themenbereich aufgenommen und sie durch die Idee, die Reinheitsbestimmungen zu untersuchen, erweitert hat. Er hat mich als Erstgutachter über die Jahre der Dissertation mit bestärkender Neugierde, hilfreicher Kritik und überraschenden Literaturhinweisen unterstützt. Die Atmosphäre am neutestamentlichen Lehrstuhl und unter den Mitgliedern der Greifswalder neutestamentlichen Sozietät ermöglichte ein konzentriertes und motiviertes Arbeiten. Ãber die Jahre sind hier Kolleg*innen zu Freund*innen geworden. Die neutestamentliche Wissenschaft in Greifswald lebt vom regelmäÃigen Austausch mit der Rostocker Fakultät. Hier danke ich besonders Prof. Dr. Soham al-Suadi, die das Zweitgutachten übernommen hat und mich in der Schlussphase und in der Vorbereitung zur Veröffentlichung mit hilfreichen Hinweisen unterstützt hat.
Ich danke Prof. Dr. Cilliers Breytenbach und dem herausgebenden Team für die Aufnahme der Arbeit in die Reihe âAncient Judaism and Early Christianityâ und dem Verlag, namentlich Marjolein van Zuylen und Fem Eggers, für die Begleitung der Publikation.
Ich danke der groÃen Gruppe an lieben und aufmerksamen Menschen, die sich zusammengefunden hat, um diese Arbeit kritisch und wertschätzend Korrektur zu lesen.
Ich danke Moritz Gengenbach, der geduldig und penibel das Autor*innenregister dieses Buches erstellt hat und damit maÃgeblich dazu beigetragen hat, dass sich die Veröffentlichung nicht verzögert.
Die Arbeit an der Dissertation war immer auch dadurch begleitet, dass die Reinheitsthematik nicht die einzig dominierende Thematik für mich war. Ich danke meiner Kollegin und den Gefangenen der JVA Tegel, die mir durch ihr Vertrauen und in vielen Gesprächen eine stete Erinnerung daran waren, dass die Welt gröÃer ist als ein einzelnes Projekt.
Ich danke meinen Freund*innen. Sie haben auf so verschiedene Weisen die letzten Jahre begleitet und dafür Sorge getragen, dass die Arbeit an der Dissertation fortschreitet und zugleich nicht mein ganzes Leben überdeckt. Ich danke meiner Frau und meinen Kindern, die bis zum Ende beharrlich daran festgehalten haben, dass es nicht nur die Freude und Begeisterung, sondern auch manche Mühe wert ist, diese Arbeit fertigzustellen. Dass so ein Unterfangen punktuell auch Last und nicht nur Lust bedeuten kann, haben sie mich nie spüren lassen. Das hat es mir ermöglicht, meiner Begeisterung für Thema und Texte nachzugehen.
Ich widme diese Arbeit meinen Eltern, deren Unterstützung ich mir sicher sein konnte, noch bevor sich der Wunsch zu dieser Arbeit geformt hatte.
Ich widme sie meinem Vater, der mit seinem nicht endenden Interesse immer bestrebt ist, zu verstehen und zu wissen, woran ich arbeite.
Ich widme sie meiner Mutter, die mit dem präzisen Gefühl für Sprache und Ausdruck, das ihr zu eigen war, manchen Textabschnitt ohne Kenntnis der Sache auf ein höheres Niveau gehoben hat.
Milena Hasselmann
Berlin, im August 2022