Das vorliegende Buch wurde im Wintersemester 2016/17 von der philosophischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen unter dem Titel âNützliche Philosophie. Zur Genese einer diskursiven Formation im Umfeld der Pariser Universität um 1300â als Dissertation angenommen. Für die Publikation habe ich den Text überarbeitet.
Vielen Personen, die mich während meiner Promotionszeit begleitet, beraten und unterstützt haben, ist an dieser Stelle mein Dank auszusprechen. Zuerst meinem Doktorvater Frank Rexroth. Die konventionelle Phrase, der Betreuer habe die Arbeit âstets mit groÃem Interesseâ verfolgt, wäre angesichts der vielfältigen Impulse, die das Buch von ihm und seiner eigenen Forschung zur Gelehrten- und Wissenschaftsgeschichte des Mittelalters empfangen hat, wenig treffend. Vielmehr hat die Dissertation ihre leitenden Fragen, Perspektiven und inhaltlichen Schwerpunkte erst durch die Kommunikation mit ihm gefunden. Zahlreiche Gedanken, die ich entwickele, führen seine Ansätze fort. An zweiter Stelle danke ich Marian Füssel für seine Bereitschaft, das Zweitgutachten zu übernehmen. Durch ihn haben sich mir zudem die Möglichkeiten der historischen Praxeologie erschlossen, die sich an einigen Stellen der Arbeit niederschlagen. Hedwig Röckelein war als Drittprüferin an der Disputation beteiligt und hat als Kennerin der frühmittelalterlichen monastischen Gelehrtenkultur zur historischen Relativierung meines spätmittelalterlichen Themas beigetragen.
Einer ganzen Reihe weiterer Personen muss ich dafür danken, dass sie meine Forschung in unterschiedlichen Kontexten und Hinsichten durch Rat, Hinweise, Anregungen und Gespräche gefördert haben. Dazu zählen insbesondere Nathalie Gorochov, Ruedi Imbach, Martin Kintzinger, Jean-Marie Moeglin, Andreas Speer, Karl Ubl, Jacques Verger und Olga Weijers. Nicht weniger profitiert habe ich von den unzähligen Gesprächen und interdisziplinären Synergien, die sich im Göttinger Graduiertenkolleg âExpertenkulturen des 12. bis 18. Jahrhundertsâ ergeben haben, in dessen Rahmen meine Dissertation entstanden ist. Stellvertretend nenne ich von den ehemaligen Doktoranden und Postdocs hier nur Pia Döring, Sebastian Dümling, Philip Knäble, Jessica Korschanowski, Lydia Merten, Maximilian Schuh, Jana Madlen Schütte und Wong Tsz, danke aber genauso allen anderen, die mit mir gemeinsame Zeit im Kolleg verbracht haben. Denn daran, dass sowohl das Thema als auch der Modus operandi meiner Arbeit mit Denkweisen und Interessen verbunden sind, die ich durch die Kommunikation unter Anwesenden in Göttingen unbewusst internalisiert habe, kann kein Zweifel bestehen. Zu den in Göttingen Anwesenden zählten auch Katharina Mersch sowie Jan-Hendryk de Boer, der als Geschichtstheoretiker und Ideenhistoriker ein besonders wertvoller Dialogpartner war und ist.
Die Schlussphase der Niederschrift meiner Dissertation sowie die Zeit der Drucklegung habe ich in Münster verbracht, wo ich seit Oktober 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar tätig bin. Auch aus dem Kreis meines Münsteraner Umfelds gebührt einigen Personen Dank. Mein ehemaliger Chef Martin Kintzinger sowie mein aktueller Chef Wolfram Drews haben mir alle nötigen Freiheiten gewährt, um meine Arbeit zum Abschluss zu bringen und für den Druck vorzubereiten. Unter meinen Kolleginnen und Kollegen waren Colin Arnaud, Nils Bock, Julia Crispin, Torsten Hiltmann, Tobias Hoffmann, Georg Jostkleigrewe, Nadeem Khan, Sebastian Rothe, Christian Scholl und Sita Steckel immer anregende und angenehme Gesprächspartner.
Danken möchte ich neben Frank Rexroth auch William Courtenay und Jürgen Miethke dafür, dass sie die Aufnahme meiner Arbeit in die Reihe âEducation and Society in the Middle Ages and Renaissanceâ befürwortet haben. Marcella Mulder vom Brill-Verlag danke ich für Ihre hervorragende Unterstützung und Betreuung. SchlieÃlich danke ich meinen Eltern, Hermann und Marita Bubert, sowie besonders Dagmar Bronner, ohne deren Präsenz während der gesamten Promotionszeit mir die nötige âBesonnenheitâ gefehlt hätte, die Anregungen und Inspirationen, die ich empfangen habe, mental zu repräsentieren und fruchtbar zu machen. Nur durch das dynamische Zusammenwirken aller hier genannten Akteure und Faktoren sind das vorliegende Buch und sein Autor möglich geworden.