Subjektivität und Absolutheit: Wer wir sind und sein können
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Der Text geht von Dieter Henrichs Grundeinsicht in die Prä- und Ãberreflexivität des Subjektseins aus (I). Sie wurde, von Henrich kaum beleuchtet, von Husserl als Bewusstseinsstrom und nicht als Punktualität aufgefasst. Dieser Entsprechung wird nachgegangen. Henrich thematisiert damit einen Zugang zur eigenen Subjektivität, der sich von allen 3. Person-Perspektiven grundsätzlich unterscheidet. Vergleichend wird zwei Traditionslinien nachgegangen (II): der cartesisch-idealistischen, die von Kant über Fichte bis in die Gegenwart führt und einer anderen im angelsächsischen, von Locke geprägten Sinn, die Selbstsein auf Eigenschaften bezieht. SchlieÃlich werden Subjektivität und Intersubjektivität und es wird der absolute Grund von Subjektivität thematisiert: ein âGrund im Bewusstseinâ (Henrich im Blick auf Hölderlin), der die Subjektivität transzendiert und ihr Urbild bedeutet (III).