Wir können die Welt samt ihrer Geschichte als âunsere Weltâ kraft der Sprache mit anderen teilen, und zugleich ist doch jeder Einzelne, von der Einmaligkeit seines Schicksals betroffen und bedrängt, in seine Einsamkeit eingeschlossen, als lebe er in einer Welt, die nur seine ist, derart, daà er seinem Sterben als dem Untergang der Welt entgegengeht. Vernünftiges Reden, zum philosophischen Reden und Denken erhoben, ist nicht zuletzt der Versuch, gerade in dieser Einsamkeit die Gemeinsamkeit zu erkennen, die uns trotz allem miteinander verbindet und gegeneinander verpflichtet.
Wilhelm Kamlah & Paul Lorenzen
Motto
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