Seit der Romantik gilt Cervantes als einer der Großen der Weltliteratur, doch seine Bekanntheit verdankt er vor allem den von ihm erfundenen Romanfiguren Don Quijote und Sancho Panza, die bei weitem berühmter sind als ihr Autor. Dass der sinnreiche Junker von La Mancha gegen Windmühlen kämpfte, wissen Menschen aus aller Welt; wie und unter welchen Umständen diese Geschichte jedoch zustande kam, wer ihr Erfinder war und was dieser sonst noch schrieb, ist außerhalb des spanischen Sprachgebiets nur Fachleuten oder Liebhabern älterer Dichtung geläufig. In einem memorablen Essay aus dem Jahre 1905, Vida de Don Quijote y Sancho, treibt der baskische Dichter und Denker Miguel de Unamuno die Diskrepanz zwischen Autor und Werk auf die Spitze, indem er versucht, die Person Don Quijotes von ihrem Schöpfer abzulösen, um ausschließlich mit ihr oder allenfalls noch mit Sancho einen menschlich bewegenden Dialog zu führen. Unamuno geht dabei so weit zu behaupten, dass auch erdichtete Persönlichkeiten eine gewisse Autonomie besitzen und ihrer eigenen inneren Logik folgen, die ihr Schöpfer nicht immer verstehe. Tatsächlich gibt es in seinen Romanen Personen, die gegen ihren Autor rebellieren und ihren eigenen Willen durchzusetzen versuchen. Unter den Lesern, die sich von Unamunos Gedanken beeinflussen ließen, war auch Luigi Pirandello, der spätere Verfasser von Sechs Personen suchen einen Autor. Die 1913 erschienene italienische Version von Unamunos Dialog mit Don Quijote befand sich in Pirandellos Hausbibliothek, und beiden Autoren gemeinsam war die Bewunderung für die Erzählkunst von Cervantes.
Das Besondere am literarischen Ruhm von Cervantes zeigt sich auch im ungleichen Bekanntheitsgrad – verglichen mit dem Don Quijotes – seiner übrigen Werke, von denen einige im Bewusstsein der heutigen Leser nicht mehr präsent sind. Der Herausgeber der neuesten deutschen Gesamtausgabe der Werke von Cervantes, Anton M. Rothbauer, spricht in diesem Zusammenhang vom „unbekannten Cervantes“ und fragt: „Wer kennt schon den Roman Die Mühen und Leiden des Persiles und der Sigismunda? […] Wer den Schäferroman Die Galatea, eines der Frühwerke des Cervantes, wer die Bühnenwerke, wer das lyrische Werk?“.1 Dabei besaßen noch die Romantiker, dank der von den Biographen des 18. Jahrhunderts geleisteten Vorarbeit, klare Vorstellungen vom Umfang von Cervantes’ Gesamtwerk. August Wilhelm Schlegel erwähnt neben Don Quixote das Trauerspiel Numancia, La Galatea, die Novellen, den postum veröffentlichen Roman Persiles und die Versdichtung Reise auf den Parnass, wobei lediglich zum Theater nähere Angaben fehlen.2 Von den weniger bekannten Werken des Cervantes hatten allerdings nur die Exemplarischen Novellen eine nachhaltige Wirkung im deutschsprachigen Raum, da sie anders als Boccaccios Decamerone einen Novellentypus von romanesker, weit ausgreifender Handlung vorlegten, der dem Geschmack der Erzähler des XIX. Jahrhunderts offenbar entsprach.
Den Lesern der Goethezeit standen nicht weniger als drei deutsche Übertragungen der Novellen zur Verfügung. Die erste komplette Verdeutschung von 1753, für die Johann Ludwig Conradi eine französische Vorlage benutzte (Satyrische und lehrreiche Erzehlungen des Michel de Cervantes Saavedra, Verfasser der Geschichte des Don Quischotts, Frankfurt und Leipzig 1753), geriet schon bald nach ihrem Erscheinen in Vergessenheit, doch die beiden anderen, die erstmals direkt aus dem Spanischen übertragenen Moralischen Novellen von Friedrich Julius Heinrich Graf von Soden (Leipzig 1779) und die Lehrreichen Erzählungen von Dietrich Wilhelm Soltau (Königsberg 1801), erfreuten sich trotz Kürzungen und Mängeln über Jahrzehnte hinweg großer Beliebtheit. Lessing schätzte die Mustergültigkeit der Novellen von Cervantes, deren Titel er aber nicht richtig zitierte, und Goethe schrieb im Brief vom 17. Dezember 1795 an Schiller, er habe „an ihnen einen wahren Schatz gefunden, sowohl der Unterhaltung wie der Belehrung“.3 Tieck erinnerte sich in Franz Sternbalds Wanderungen an Vorgänge aus der Erzählung Der großmütige Freier, Kleist ließ sich in der Marquise von O. gleich von zwei Novellen inspirieren, Die vornehme Küchenmagd und Die Macht des Blutes, und E. T. A. Hoffmann knüpfte mit seiner Nachricht von den neuesten Schicksalen des Hundes Berganza direkt an das Gespräch der Hunde von Cervantes an. Die Romantiker betrachteten Cervantes als einen ihrer Vorläufer und bearbeiteten einzelne Novellenstoffe für die Bühne. So wurde 1821 die auf La gitanilla zurückgehende Geschichte des Zigeunermädchens Preciosa von Carl Maria von Weber vertont und nach einem Libretto von Pius Alexander Wolff als „Schauspiel mit Musik und Tanz“ aufgeführt. Die großen Erzähler des späteren 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts waren mit der Novellistik von Cervantes vertraut, wozu die vielen Neuübersetzungen das ihrige beitrugen.4 Mit den von Gerda von Uslar übertragenen Meistererzählungen. Die Beispielhaften Novellen (Wiesbaden 1948) erhielt das deutschsprachige Leserpublikum eine weitere qualitativ hochstehende Übersetzung: Sie ist heute als Diogenes-Taschenbuch erhältlich (Zürich 1993; 20112) und dient uns – neben der spanischen Jubiläumsausgabe der Novelas ejemplares von 2005 – in den hier vereinten Interpretationen als Referenztext.5 Auch Soltaus Übersetzung ist, mit einem Nachwort von Werner Krauss, weiterhin im Handel, während die Musternovellen in der Version von Roland Schacht (Potsdam 1948) nur noch antiquarisch zu haben sind. Darüber hinaus besorgte Anton M. Rothbauer eine neue Übertragung der Novellen für die vierbändige Gesamtausgabe der Werke von Cervantes, die in den Sechzigerjahren erschien und inzwischen noch einmal neu aufgelegt wurde (Stuttgart 1963–70; Frankfurt a. M., 1997).
An verfügbaren Ausgaben fehlt es jedenfalls nicht, und dennoch gewinnt man den Eindruck, die Exemplarischen Novellen seien bei der heutigen Leserschaft weniger beliebt als im vorigen Jahrhundert: Die Zahl der Neuauflagen hat sich verringert, und die Lesegewohnheiten im digitalen Zeitalter haben sich verändert – zu Ungunsten der älteren Literatur. Diesem Trend widerspricht indes die rege Forschungstätigkeit der deutschen Hispanisten, die sich durch Veröffentlichung von Monographien und Beiträgen aus wissenschaftlichen Kolloquien gerade in jüngster Zeit vermehrt profiliert haben.6 Das Interesse an der Novellistik des Siglo de Oro scheint zumindest unter Fachleuten anzuhalten; ihre Forschungsergebnisse werden aber immer öfter in spanischer Sprache publiziert. Zudem sind die Arbeiten der akademischen Welt einem engeren Kreis von Insidern vorbehalten. Der Tendenz zum fachwissenschaftlichen Spezialistentum möchte ich mit diesem Buch insofern entgegenwirken, als ich bei meinen Lesern die Kenntnis der spanischen Sprache nicht voraussetze und die Zitate aus den Novelas ejemplares durchweg in deutscher Übersetzung wiedergebe. Meine Interpretationen richten sich an literarisch interessierte Leserinnen und Leser, die gerne mehr über das andere Meisterwerk von Cervantes erfahren möchten, es aber in der Originalfassung nicht oder nur mit Mühe verstehen würden. Ich beschränke mich dabei auf die zwölf in der Madrider Erstausgabe von 1613 enthaltenen Novellen und widme jeder von ihnen ein eigenes Kapitel.7 Diesen Einzelanalysen gehen zwei Einführungskapitel voraus: Im ersten wird Cervantes in biographischer Hinsicht und insbesondere als Autor des Don Quijote vorgestellt; im zweiten steht die Erstausgabe der Novelas ejemplares von 1613 mit dem von Cervantes verfassten „Vorwort an den Leser“ im Vordergrund, wobei auch gattungsspezifische und erzähltechnische Fragen erörtert werden.
Beim Betrachten der Novellentexte und ihrer Bedeutungsstrukturen verstehe ich jeden von ihnen als ein Ganzes und die zu interpretierenden Einzelheiten als Teile desselben. Leo Spitzers Art der Textbetrachtung – von der Peripherie zum Zentrum – hat mich seit der Studienzeit geprägt. Die später erfolgte Begegnung mit der französischen Semiotik gab mir wertvolle Anregungen, hat mich aber meine Vorliebe für klar verständliche Formulierungen nie vergessen lassen. Als weitere Bereicherung durch die neuere Literaturkritik empfand ich die Auseinandersetzung mit der Narratologie, die uns lehrte, eine Novelle nicht nur auf der inhaltlichen Ebene zu verfolgen, sondern auch den Erzählprozess und die Interventionen des Erzählers im Auge zu behalten. Dazu kam die Erkenntnis, dass in einem narrativen Text auf mehreren Ebenen, auch auf jener der Personen, erzählt wird und dass sich der Wertediskurs sowohl in der Handlung als auch in der Erzählung äußert. Dass die Meinungen des oft ironisch zu verstehenden Erzählers weder mit jenen des Autors noch mit dem Sinn des Textes gleichgesetzt werden dürfen, weiß jeder Literaturkenner. Die Interpretation erfolgt erst auf der Ebene des Diskurses, dessen Subjekt, einige nennen es den impliziten Autor, den Leser mit dem ganzen Text und dem darin angelegten Wertevergleich konfrontiert.
Die Frage, ob sich angesichts der reichlich vorhandenen kritischen Literatur eine erneute Beschäftigung mit den Exemplarischen Novellen noch lohnt, ist berechtigt, zumal die Lesenden für das rein inhaltliche Verständnis dieser Erzählungen keine Hilfe benötigen. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus würde ich ein mehrfaches Lesen dieser Texte dennoch empfehlen, habe ich doch selbst beim intensiven Studium der Exemplarischen Novellen immer wieder neue Einsichten hinzugewonnen. Cervantes ist ein subtiler Autor, ein experimentierfreudiger Erzähler, ein sprachgewandter Dichter und ein Spieler. Seine Texte sind reich an innerer Widersprüchlichkeit und feinsinniger Ironie, weshalb eine grobmaschige Lektüre ihnen niemals gerecht wird. Auf ein Beispiel einer solchen Lektüre möchte ich zur Verdeutlichung meiner eigenen Position näher eingehen.
Gemäß einer oft gehörten Meinung geht es in diesen Novellen um unerhörte oder wunderbare Begebenheiten, bei denen sich die Protagonisten in schwierige, beinahe ausweglose Situationen verstricken, nach langen Mühen jedoch ihre Freiheit wieder erlangen, so dass es schließlich doch zu einer glücklichen Lösung und damit zur „Rückkehr in die Ordnung“ kommt. Man ist geneigt zu fragen, welche Ordnung sich denn da erneuere, wohl wissend, dass jene der katholisch-monarchischen Gesellschaft Spaniens unter der Herrschaft Philipps III. gemeint ist. Wenn aber die Gesellschaft und das durch vielfache Erfahrungen gereifte Liebespaar ungleiche Werte haben, wie dies aus den Personenkonstellationen der Novellen Das Zigeunermädchen, Der großmütige Freier, Die englische Spanierin oder Die vornehme Küchenmagd klar hervorgeht, wie kann dann das Finale als Rückkehr der Protagonisten in die gewohnte Ordnung aufgefasst werden? Und wenn Preciosa, die Titelheldin von La gitanilla, sich vornimmt, ihr Glück selbst zu schmieden, und der namenlos bleibende Dichter in seinen Versen der vornehm geborenen Küchenmagd Costanza Ähnliches empfiehlt, wie lassen sich dann diese Ansprüche junger Frauen mit der damals herrschenden Gesellschaftsmoral vereinbaren? Nein, vor allem die weiblichen Hauptdarstellerinnen fügen sich nicht widerspruchslos in die bestehende Ordnung. Die Novelle war schon immer ein Ort, um die Anliegen der Frauen vorzubringen, und Cervantes, der gerade diese Gattung als Ausdrucksform wählt, stellt sich bewusst in die von Boccaccio begründete frauenfreundliche Tradition. In einigen Novellen bewegt er sich entschieden in Richtung Moderne, in anderen äußern sich solche Bestrebungen weniger deutlich. Am ausgeprägtesten zeigt sich der Wille zur Selbstbestimmung in Preciosa, der Protagonistin der Eröffnungsnovelle, aber auch Leocadia, eine der beiden doncellas, zeichnet sich durch ihr unkonventionelles Verhalten aus.
Es genügt indessen nicht, auf solche Vorstöße in Richtung Moderne hinzuweisen und sie als frühe Errungenschaft eines großen Dichters zu bewundern. Tatsächlich geht Cervantes einen Schritt weiter, indem er zwischen der Handlung und der Erzählung analogische Beziehungen herstellt, was meines Erachtens als Beweis höchsten Kunstverständnisses gelten kann. Konkret äußert sich diese Entsprechung im ersten Beispiel so: Preciosa, die vornehm geborene Zigeunerin, wird von einem im Erzählgeschehen auftretenden Liederdichter mit der Poesie verglichen; sie symbolisiert jedoch die Poesie im prosaischen, vom Geld beherrschten Zeitalter, und die gleichnamige Novelle erweist sich inhaltlich und stilistisch als eigenwillige Mischung von Anklängen an das Goldene Zeitalter und krudem Realismus. Dadurch entsteht eine Analogie zwischen den Werten der Protagonistin – Preciosa teilt den harten Alltag ihres Volkes, behauptet aber ihre innere Autonomie und Würde mit klugen Reden und konsequentem Verhalten – und den Werten der Erzählung, die Ideal und Wirklichkeit, Poesie und Prosa in einzigartiger Weise verbindet. Anders gesagt, die Gitanilla als Person und die Novelle La gitanilla als solche entsprechen sich. Auch im zweiten Beispiel der Zwei Mädchen erkennt man eine Analogie zwischen der Personenebene und der Erzählung: Die unkonventionell denkende Leocadia stellt die Liebe über die gesellschaftlichen Normen und bricht als wagemutige Frau mit den Konventionen, indem sie bei der Liebeswerbung den ersten Schritt tut und es beim Erzählen nicht so genau nimmt, da sie die ihr unnötig scheinenden Details großzügig überspringt; das Unkonventionelle findet sich aber auch als Gestaltungselement im Erzählstil dieser Novelle und zeigt sich etwa darin, dass der Erzähler gegen die herkömmlichen Regeln verstößt, weite Teile des Reiseberichts weglässt, gegen Ende sogar die Namen von Personen vertauscht, und trotzdem als Novellist glaubwürdig bleibt.
Doch lassen wir diese eilige Vorwegnahme von gegenseitigen Entsprechungen, die man besser im Rahmen der jeweiligen Novelle verfolgen wird, wo die Probleme ausführlich dargestellt sind. Es bleibt mir an dieser Stelle nur noch die schöne Aufgabe, allen Kollegen, Verwandten und Freunden, die diese Texte gleich nach ihrer Entstehung mitgelesen haben, meinen verbindlichen Dank auszusprechen. Meine Dankesworte richten sich vornehmlich an Christoph Ferber, Peter Fröhlicher, Gian Paolo Giudicetti, Matthias Ressel und an meine Schwester Edith Güntert-Rotini, aber auch an Katharina Maier-Troxler, Fida Schneider-Meiler, Marianne Ernst und Marisa Keller-Ottaviano, die mich bei meiner Arbeit durch ihr aufmerksames Mitlesen und ihre Anregungen nicht nur geistig unterstützt, sondern auch seelisch gestärkt haben. Nicht vergessen sei die Hilfe, die ich beim Bibliographieren von meiner ehemaligen Doktorandin Yvonne Hauser, Universitätsbibliothek Basel, empfangen durfte. Mein aufrichtiger Dank gilt schließlich dem Verlag Brill | Fink, Paderborn, der die Veröffentlichung dieses Buches ermöglicht hat und dessen Mitarbeiter mir während der Drucklegung mit gutem Rat und fachlicher Kompetenz zur Seite gestanden sind.
Küsnacht-Zürich, im April 2024 Georges Güntert
Anton M. Rothbauer, Der unbekannte Cervantes, Sonderdruck, Stuttgart: Goverts, 1962, S. 7.
August Wilhelm Schlegel, Kritische Schriften und Briefe, IV, Geschichte der romantischen Literatur, hg. von Edgar Lohner, Stuttgart: Kohlhammer 1965, S. 222.
Und Goethe fährt fort: „Wie sehr freut man sich, wenn man das anerkannte Gut auch anerkennen kann und wie sehr wird man auf seinem Wege gefördert, wenn man Arbeiten sieht, die nach eben den Grundsätzen gebildet sind, nach denen wir nach unserem Maße und in unserem Kreise selbst verfahren“. Johann Wolfgang Goethe, Sämtliche Werke, Briefe und Tagebücher, Frankfurt a. M.: Deutscher Klassiker Verlag 1985–2013, Brief vom 17. Dezember 1795 an Friedrich Schiller, Bd. 31, S. 145.
Hier die wichtigsten Übersetzungen der Novelas ejemplares aus dieser Zeitspanne: J. F. Müller, Lehrreiche Erzählungen (Zwickau 1826), Friedrich Martin Duttenhofer, Romane und Novellen (Pforzheim 1839–1840), Adelbert Keller u. Friedrich Notter, Sämtliche Romane und Novellen (Stuttgart 1840), Reinhold Baumstark, Musternovellen (Regensburg 1868) und Konrad Thorer, Novellen (Leipzig 1907; Frankfurt a. M. 1987).
Miguel de Cervantes, Novelas ejemplares, ed. de Jorge García López, estudio preliminar de Javier Blasco, presentación de Francisco Rico, Barcelona: Galaxia Gutenberg, 2005.
Eine Zusammenstellung der seit 1930 erschienenen Beiträge deutschsprachiger Hispanisten und Komparatisten zu den Novelas ejemplares von Cervantes findet sich im Anhang dieses Bandes.
Im Manuskript Porras de la Cámara, das zwei frühere Fassungen von Novellen des Cervantes enthält, erscheint außerdem La tía fingida, eine Erzählung, die der Dichter in die Erstausgabe von 1613 nicht aufnahm.