Die Musik von Johannes Schöllhorn beschäftigt mich als Musiktheoretiker und inspiriert mich als Komponist bereits seit meiner Studienzeit. Besonders hat mich in den kompositorischen Bearbeitungen Schöllhorns stets das Verhältnis zwischen historischer Vorlage und zeitgenössischer Satztechnik beim Hören in den Bann gezogen. Dieses Buch soll eine musikanalytische Perspektive auf die Bearbeitungen und Transkompositionen Schöllhorns bieten und zur Auseinandersetzung mit seiner ästhetischen Haltung anregen.
Die vorliegende Arbeit wurde im Mai 2022 als Dissertation im Fach Musikwissenschaft an der Universität Mozarteum Salzburg eingereicht und im September 2022 verteidigt. In diesem Zusammenhang möchte ich mich insbesondere bei meiner Doktormutter Prof. Dr. Barbara Dobretsberger für die zahlreichen, wertvollen Anregungen, Hilfestellungen und Korrekturvorschläge bedanken. Ebenso waren die das wissenschaftliche Doktoratsstudium ergänzenden Lehrveranstaltungen der Professorinnen und Professoren bzw. Dozierenden an der Universität Mozarteum eine große Bereicherung. Dem Zweitgutachter Prof. Dr. Birger Petersen bin ich sehr dankbar für wertvolle inhaltliche Anregungen und Tipps für die Drucklegung.
Johannes Schöllhorn danke ich für die Bereitstellung aller Materialien sowie die anregenden und wertvollen Gespräche.
An der Hochschule für Musik und Theater Rostock, meiner Arbeitgeberin, danke ich dem ehemaligen Rektor Prof. Dr. Reinhard Schäfertöns und dem Kanzler Herrn Frank Ivemeyer für das genehmigte Forschungssemester im Sommersemester 2021, ohne das mir das Schreiben des Buches zeitlich nicht möglich geworden wäre. Dem Kanzler Herrn Ivemeyer gebührt insbesondere Dank für das genaue Lesen der Rohfassung meines Textes und seine zahlreichen Hinweise und Korrekturvorschläge.
Meiner lieben Ehefrau Dr. Julia Deppert-Lang kann ich gar nicht genug danken für die umfangreiche Zeit, die sie in kritisches Lesen, Korrektur- und Änderungsvorschläge investiert hat. Durch den Support meiner Familie wurde es mir erst möglich, mich zum Schreiben an diesem Buch regelmäßig zurückzuziehen.
Ich widme dieses Buch meinen viel zu früh verstorbenen Eltern. Mein Vater verstarb plötzlich im Oktober 2019 und meine Mutter wurde im Januar 2023 abrupt nach kurzer, schwerer Krankheit aus dem Leben gerissen. Ich danke meinen Eltern für ihre immerwährende Unterstützung und Begleitung meiner künstlerischen und wissenschaftlichen Aktivitäten.
Rostock, im April 2023