Inszenierungen und Reflexionen über das Phänomen der âFremdeâ, vorläufig verstanden als eine Abweichung von der Norm beziehungsweise als normal empfundenen Ordnung, bilden einen festen Bestandteil der Literatur- und Kulturgeschichte. Sie haben zwar im Zuge der Globalisierung und der damit verbundenen technischen Möglichkeiten und Folgen gegenwärtig eine zunehmende Aktualität erlangt und vermehrt zu kritischen Auseinandersetzungen herausgefordert,1 es handelt sich bei diesem Phänomen aber keineswegs um ein genuin postmodernes. Seien es die Begegnungen mit und in der Fremde Odysseusâ in der Odyssee, die Reisebeschreibung des hier zu untersuchenden Herzog Ernst B, das Fremde in Georg Trakls Sebastian im Traum, Der Fremde Albert Camusâ oder Der fremde Mann in Rainer Maria Rilkes Geschichten vom lieben Gott im Bereich der Literatur einerseits oder Engelsdarstellungen oder Die Versuchungen des hl. Antonius durch dämonische Erscheinungen im Bereich der Bildenden Kunst andererseits, ihnen allen ist die Inszenierung und Reflexion des âFremdenâ und der âFremdheitâ auf je ganz andere Weise gemein. Und auch in der gemeinhin als âästhetische Erfahrungâ bezeichneten sinnlichen wie intellektuellen Faszination und Bezauberung schwingt das âFremdeâ als ein Moment der âBefremdungâ jeher mit. Das âDassâ dieser Darstellungen und ästhetischen Erfahrungen lässt neben der literaturwissenschaftlich beziehungsweise kunsthistorisch interessanten Frage nach dem âWieâ der jeweiligen Inszenierungsweisen der âFremdeâ unweigerlich die Frage nach dem âWarum?â jener an Brisanz nicht verlierenden Illustrationen und Darstellungen aufkommen.
Die Annäherung an eine mögliche Antwort auf diese nicht vollständig zu klärenden Fragen erfordert einen Blick zurück, vor die Entstehung der hier nur kursorisch umrissenen, diversen literarischen und bildkünstlerischen Inszenierungen. Denn âFremdeâ und âFremdheitâ begegnet dem Menschen in seiner Sozialisation zunächst und allererst zumeist auÃerhalb des in dieser Abhandlung noch näher zu bestimmenden Bereichs der Literatur und Kunst. Sie geht den Darstellungen als irritierender Erfahrungsmodus, der historisch bedingt spezifische Modi aufweisen kann, voraus. Als historisch spezifische (auÃerliterarische) Bedingungen und Erfahrungsmodi der âFremdeâ können für das europäische Mittelalter des 12. bis frühen 13. Jahrhunderts, dem Zeitraum, in dem der Herzog Ernst B der Forschungsdiskussion zufolge entstanden sein muss, zum Beispiel die Kreuzzüge und die Pilgerreisen unter anderem nach Jerusalem angenommen werden. Es kann davon ausgegangen werden, dass jene mit groÃer Wahrscheinlichkeit kulturell-topographisch bedingte Modi der Fremdheitserfahrungen zur Folge gehabt haben, die durch den Kontakt mit fremden (Körper-)Sprachen, Architekturen, Kleidungsstilen und Geographien entstanden sein dürften. Darüber hinaus können für diesen Zeitraum weitere, sehr unterschiedliche Bedingungen und Modi der Fremdheitserfahrungen angenommen werden, die an dieser Stelle aber nur kursorisch zur Illustration umrissen werden sollen: Zu nennen wären in diesem Zusammenhang zum Beispiel Fremdheitserfahrungen, die durch politisch bedingte Gewalt wie Kriege ausgelöst wurden und auch im Mittelalter zu einer primär existentiellen Verunsicherung oder Entfremdung geführt haben werden. AuÃerdem können Modi des Fremden angeführt werden, die eine vornehmlich religiös-spirituelle Qualität aufweisen beziehungsweise diese Qualität (qua Deutung) annehmen: Deutlich wird dieser Modus des âFremdenâ insbesondere in der Legendendichtung oder Visionsliteratur des Mittelalters.
Diese hier vorerst nur skizzenhaft angedeuteten, zunächst primär auÃerliterarischen Modi der Erfahrung von âFremdeâ, die sich als Irritationen, das heiÃt graduelle Abweichungen von der bis dahin als Norm etablierten und empfundenen Ordnung äuÃern, gehen sodann zumeist mit dem Impuls einer stabilisierenden Reaktion einher, die die âFremdeâ zu bändigen und in eine bestehende Ordnung zu überführen sucht: Zeugnisse solch einer stabilisierenden Reaktion können im Bereich der Jurisprudenz und Politik zum Beispiel neue Gesetzesentwürfe sein; es können aber ebenso auch künstlerisch-ästhetische Darbietungen sein, die in dieser Erörterung den Hauptgegenstand der Ãberlegungen bilden und näher bestimmt werden sollen. Als stabilisierende Reaktionen im künstlerisch-ästhetischen Bereich auf die kulturell-topographisch bedingte Erfahrung der âFremdeâ, zum Beispiel durch fremde (Körper-)Sprache, können für das Mittelalter des 11. bis 13. Jahrhunderts unter anderem die Fremdsprachenreflexionen im Der guote Gêrhart Rudolfs von Ems, im Willehalm von Wenden Ulrichs von Etzenbach und auch in dem hier zur Diskussion stehenden Herzog Ernst B â insbesondere während der von Wunderwesen bevölkerten Grippia- und Arimaspi-Episode â angeführt werden, wenngleich derartige Reflexionen in der mittelalterlichen Literatur der bisherigen mediävistischen Forschung zufolge eher als marginal einzuschätzen sind.2 Beispiele für die strategische Aushandlung der zuvor genannten primär religiös-spirituell artikulierten Erfahrung der âFremdeâ finden sich wiederum in zahlreichen Zeugnissen zum Beispiel der Pilgerfahrten, der Legenden beziehungsweise Legendendichtung3 oder der Mystik: Ersichtlich werden diese religiös-spirituellen Aushandlungen unter anderem an den Erscheinungen von Teufeln und (neutralen) Engeln etwa in der mittelhochdeuten Reisefassung des St. Brandan oder im FlieÃenden Licht der Gottheit Mechthilds von Magdeburg.
Deutlich wird an diesen Beispielen, dass die mit der stabilisierenden Reaktion einhergehenden Prozesse der strategischen Aus- und Verhandlung der erfahrenen âFremdeâ an zwei Bedingungen gebunden sind, wie Götz Pochat innerhalb der Diskussion der mediävistischen Literaturwissenschaft festhält: Und zwar einerseits an das Bewusstsein einer jeweils âeigenenâ Identität beziehungsweise die Vorstellung einer gewissen, nicht holistisch zu verstehenden Homogenität der âeigenenâ Gesellschaft und Kultur (zum Beispiel des Christentums) und damit an die diese Vorstellung regulierenden Macht- und Kontrollinstanzen;4 andererseits an ein verfügbares Repertoire an literarischen und bildhaften Vorprägungen sowie kulturellen Techniken, mittels derer die Beurteilung der abweichenden Andersheit gewisser Individuen, Volksgruppen oder andersgearteter Irritationen kategorisch erfasst und Gleichgesinnten in individueller Weise intersubjektiv mitgeteilt respektive vermittelt werden kann.5 Mit Michel Foucault lassen sich diese von Pochat im Bereich der mediävistischen Literaturwissenschaft herausgestellten Bedingungen der strategischen Verhandlungen der âFremdheitserfahrungenâ auf diskursanalytischer Metaebene auch vermittels der Konzepte âArchivâ und âDispositivâ samt der damit verbundenen âWissenstypenâ (âliterarisches Wissenâ, âikonographisches Wissenâ, ârhetorisches Wissenâ beziehungsweise âRhetorikâ als Kultur- und Sprachtechnik, âkartographisch-enzyklopädisches Wissenâ ect.) beschreiben. Sie sind den literaturwissenschaftlichen Beobachtungen Pochats äquivalent, bieten für die Erörterung der auÃerliterarischen Komplexität der strategischen Aus- und Verhandlung der erfahrenen âFremdeâ jedoch, wie zu zeigen sein wird, methodische Vorteile.
Die unter diesen Bedingungen zunächst entstehenden beziehungsweise entstandenen und eine entsprechend spezifische Prägung aufweisenden, dann auch über Kulturgrenzen hinaus tradierten Darstellungen und etablierten âWissensbeständeâ wie zum Beispiel vorgeprägte Freund-/Feind- oder Utopie-/Dystopie-Bilder sowie literarische Topoi können bei erneuter Erfahrung der âFremdeâ zur integrierenden, akzeptierend-anerkennenden oder ausgrenzenden Verhandlung derselben wieder angewandt und je nach spezifischer Haltung zur âFremdeâ modifiziert werden.6 Die âFremdeâ kann auf diese Weise in einigen Fällen somit zum Ausgangspunkt einer dynamischen (transkulturellen) Selbstveränderung der Vorstellung des âEigenenâ, das heiÃt der gewissen âHomogenitätâ der âeigenenâ Gesellschaft, werden.7 Im gegenteiligen Fall können
Deutungsmuster der Fremdheit als politisch wirksame unterschwellige Ordnungsleistungen [aber auch â Ergänzung durch O. K.] immer dann repressiv [werden], wenn sie sich als natürliche Ordnungen verstehen und folglich den ihnen zugrundeliegenden Interessensstandpunkt zu einer objektiven oder universellen Sicht verabsolutieren.8
Die Folge wäre in diesem Fall eine stabilisierende Stagnation beziehungsweise Abwehr des Fremden.
Bei der Kategorie der âFremdeâ handelt es sich somit in jedem Fall um eine grundlegende Kategorie des ständigen Aushandlungsprozesses des historischen und kulturellen Wandels und damit der Veränderung des Denkens und der Deutung wie auch Wahrnehmung von Welt.9 Die Kategorie der âFremdeâ â dies deutet sich hier bereits in Ansätzen an â ist somit zum einen aufs Engste mit axiologischen, das heiÃt ordnungsstabilisierend-(be)wertenden/ethischen, zum anderen mit darstellerischen, das heiÃt im weitesten Sinne ästhetischen Aspekten, der anthropologischen Konstitution des Menschen und seiner kulturellen Identität verflochten: Es liegt somit nahe, gerade hierin einen gewichtigen Grund für die beständige Brisanz des facettenreichen Phänomens âFremdeâ in der Literatur und Kunst anzunehmen.
Im Folgenden soll diese hier angenommene anthropologisch fundierte enge Verflochtenheit von axiologischen und im weitesten Sinne ästhetischen Verhandlungen von âFremdeâ, in denen âWahrnehmungs- und Deutungsmodiâ10 nach alten Mustern stabilisiert oder aber modifiziert werden, als Ansatz und Ausgangspunkt dienen, die ästhetische Matrix des Herzog Ernst B anders und in expliziter, historisierender Abgrenzung zur lange währenden mediävistischen âÃsthetikâ-Debatte zur Diskussion zu stellen. Diese wurde in der älteren Forschung, wie im Folgenden aufgezeigt wird, bei der Beurteilung der ästhetischen Qualität mittelalterlicher Texte in vielerlei Hinsicht lange Zeit von ahistorischen Rückprojektionen des Masternarrativs der sog. âAutonomie- beziehungsweise Genieästhetikâ des 18./19. Jahrhunderts auf die mittelalterliche Literatur bestimmt.11 Begrifflich wird für die kritische Neuperspektivierung der mediävistischen âÃsthetikâ-Diskussion zum einen an grundlegende Ansätze der jüngeren Forschung angeknüpft, die diese anachronistischen Tendenzen bereits eingehend kritisieren und verschiedene Lösungen eruieren, zum anderen wird mit Harald Zapfs Wortneuschöpfung âÃsthEthikâ12 angesetzt und diese für den mittelalterlichen Kontext adaptiert. Wie zu zeigen sein wird, handelt es sich bei Zapfs Modell um einen Zugang, der â so die These â eine historisch adäquatere Erörterung der ästhetischen Besonderheiten der mittelalterlichen Literatur ermöglicht, als es die oftmals â trotz deutlicher Kritik gerade in der in der mediävistischen âÃsthetikâ-Diskussion â nach wie vor zu beobachtenden, meist unreflektierten Ausrichtungen an der sog. âAutonomieästhetikâ erlauben. Der Herzog Ernst B nimmt für die mediävistische âÃsthetikâ-Diskussion hierbei eine besondere Stellung ein, da sich an ihm die Problematik einer historischen âÃsthetikâ-Analyse mittelalterlicher Texte exemplarisch ablesen und diskutieren lässt.
Aktuell wird die Brisanz der âFremdeâ in den Flüchtlings-, Migrations- und Heimatdebatten deutlich: vgl. hierzu u. a. Jürgen Hasse, Das Eigene und das Fremde. Heimat in Zeiten der Mobilität, Freiburg/München 2018; Edoardo Costadura/Klaus Ries/Christiane Wiesenfeldt (Hg.), Heimat global. Modelle, Praxen und Medien der Heimatkonstruktion, Bielefeld 2019; Ulrike Scharnowski, Heimat. Geschichte eines Missverständnisses, Darmstadt 2019. Auch im Bereich der mediävistischen Literatur und Geschichtswissenschaft finden sich vielfach Ansätze, die das âFremdeâ zum Ausgangspunkt ihrer Ãberlegungen machen: vgl. hierzu u. a. Ingrid Kasten, Wahrnehmung als Kategorie der Kultur- und Literaturwissenschaft, in: Wahrnehmung im âParzivalâ Wolframs von Eschenbach. (Actas do Colóquio International 15 e 16 de Novembro de 2002), hg. von John Greenfield, Porto 2004, S. 13â36, hier S. 13; Hartmut Bleumer/Steffen Patzold, Wahrnehmungs- und Deutungsmuster in der Kultur des europäischen Mittelalters, in: Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung 8.2. (2003), S. 4â22, hier S. 8. In der Philosophie artikuliert sich das âFremdeâ grundlegend u. a. in der âModerneâ- und âTechnikâ-Kritik wie beispielsweise bei Martin Heidegger, Das Ding, in: Ders., Vorträge und Aufsätze, Stuttgart 2009, S. 157â179; Max Horkheimer/Theodor W. Adorno, Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente, Frankfurt a. M. 1988; Theodor W. Adorno, Ãsthetische Theorie, hg. von Rolf Tiedemann unter Mitwirkung von Gretel Adorno, Susan BuckâMorss und Klaus Schultz, Bd. 7., Frankfurt a. M. 2003. Ferner ist neben den zahlreichen Publikationen im Bereich der Kulturwissenschaft und Soziologie, die an dieser Stelle aufgrund des Umfangs in keiner Weise kursorisch dargestellt werden können, auf die grundlegende Abhandlung Georg Simmels hinzuweisen: Georg Simmel, Exkurs über den Fremden, in: Ders., Soziologie: Untersuchungen über die Formen der Vergesellschaftung, Berlin 1992, S. 509â512.
Vgl. Daniel Rocher, Das Problem der sprachlichen Verständigung bei Auslandsreisen, in: Reisen und Welterfahrung in der deutschen Literatur des Mittelalters, hg. von Dietrich Huschenbett/John Margetts (Würzburger Beiträge zur deutschen Philologie), Würzburg 1989, S. 24â34.
Vgl. hierzu Peter Strohschneider, Religiöses Charisma und institutionelle Ordnungen in der Ursula Legende, in: Institution und Charisma, hg. von Franz J. Felten/Annette Kehnel/Stefan Weinfurter, Wien/Köln/Weimar 2009, S. 571â588: Strohschneider beschreibt die Legende hier als âModus der Stabilisierung institutioneller Ordnung durch Institutionalisierung von Charismaâ (ebd., S. 585 f.).
Zu letzterem Aspekt, den Macht-und Kontrollinstanzen, vgl. u. a. Ortfried Schäffter (Hg.), Das Fremde: Erfahrungsmöglichkeiten zwischen Faszination und Bedrohung, Opladen 1991, S. 14. Ferner Andrea Lescovec, Fremdheit und Literatur. Alternativer hermeneutischer Ansatz für eine interkulturell ausgerichtete Literaturwissenschaft, Berlin 2009, S. 5: Leskovec spricht an dieser Stelle von âder überindividuellen âStandardisierungâ von Verhaltens-, Denk-, Empfindungs- und Wahrnehmungsweisen sowie Wertorientierungenâ (ebd.), die in den jeweiligen Kommunikationsgemeinschaften individuell ausgestaltet werden und heterogene Erscheinungsformen annehmen. Im Folgenden wird vor dem Hintergrund der Kritik am âKulturbegriffâ des âInter- bzw. Transkulturalitätâ-Paradigmas insbesondere am Konzept der âKommunikationsgemeinschaftenâ angeschlossen (vgl. ebd.). Der âKulturâ-Begriff wird dennoch nicht völlig aufgegeben, da er Gegenstand machtpolitischer bzw. gesellschaftlicher Strategien ist und als solcher berücksichtigt werden muss.
Ich folge hier in etwas modifizierter Weise Götz Pochat, Das Fremde im Mittelalter. Darstellung in Kunst und Literatur, Würzburg 1997, S. 7.
Vgl. u. a. Ingrid Kasten, Das eigene Fremde. Mediävistik und âinterkulturelleâ Kompetenz, in: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 44 (1997), S. 66â74, hier S. 67 f.; Carsten Colpe, Synkretismus als Antwort auf die Herausforderung durch das Fremde, in: Furcht und Faszination. Facetten der Fremdheit, hg. von Herfried Münkler/Bernd Ladwig, Berlin 1997, S. 317â346; Schäffter 1991, S. 11â28.
Vgl. Schäffter 1991, S. 15.
Ebd.
Vgl. ähnlich auch Schäffter 1991, S. 11 f., der die gegenwärtig verstärkte âtemporale Problematikâ der âGleichzeitigkeit von Ungleichzeitigemâ hervorhebt; Kasten 1997, S. 69. Mit Lescovec und den Herausgebern des Bandes Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter wird somit davon ausgegangen, dass kulturelle Identität nicht als âeine in objektiven Gemeinsamkeiten ihrer Mitglieder begründete Einheit, sondern vielmehr als Resultat von Abgrenzungen, die ständig neu vollzogen, neu ausgehandelt werdenâ zu betrachten ist (vgl. Michael Borgolte/Julia Dücker/Marcel Müllerburg/Bernd Schneidmüller (Hg.), Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter, Berlin 2011, hier S. 9; Lescovec 2009).
Die Begrifflichkeit der âWahrnehmungs- und Deutungsmusterâ ist Hartmut Bleumer und Steffen Patzold entnommen, auf die im Kontext der Problematik des âÃsthetikâ-Begriffs in der Vormoderne noch ausführlicher eingegangen wird (vgl. Bleumer/Patzold 2003, S. 4â22).
Zum Terminus der sog. âAutonomieästhetikâ vgl. Kapitel 1.2.
Harald Zapf, Dekonstruktion des Reinen: Hybridität und ihre Manifestationen im Werk von Ishmael Reed, Würzburg 2002, S. 9 (Kap. 4.2.: âAmerika-to-comeâ. ÃsthEthik und die hybride Verbindung von Politik und Kunst).