Pindar erklärt sinngemäß einmal, dass die Erinnerung, das wahre Leben der geliebten Menschen sei, und denen, die uns Gutes erwiesen haben, als Dank zukommt.
Dieser Rat des Dichters ist schwer zu befolgen in einem falschen Leben, in dem es eigentlich kein Wahres geben kann, dennoch will ich es versuchen und zuerst jenen danken, die durch ihren Rat, ihre Hilfe, ihre Freundschaft, Genossenschaft und Liebe mir halfen, die Promotionsphase zu durchstehen: Ich danke meiner Mutter, die mir stets beistand, und Katharina, deren geduldige Liebe mich auch in den letzten Monaten trug.
Ohne Franziska Link, Chris Reitz und Vid Stevanović, mit denen ich noch zu später Stunde in heiligem Eifer die Frage der unproduktiven Arbeit oder des Falls der allgemeinen Profitrate diskutieren konnte, hätte ich nicht den Mut gehabt, dieses Projekt zu beenden. Und ohne das Lektorat von Jonathan Schmidt-Dominé wäre diese Arbeit nicht zu dem geworden, was sie jetzt ist.
Ich möchte meinem Betreuer, Herrn Haefs, danken für all die Hilfe, Ratschläge und all die wunderbaren Gespräche im Café, und Suman Gupta, dessen wertvolle Anregungen in all unseren Diskussionen in London meinen Verstand und meine Theoriefestigkeit geschärft und mir geholfen haben, mein Projekt und meinen wissenschaftlichen Blick zu entwickeln. Den Anregungen und den Ratschlägen von Sven Hanuschek und Sascha Pöhlmann bin ich genauso zu großem Dank verpflichtet.
Letztlich bin ich einer großen Zahl an Freunden und Genossen zu Dank verpflichtet, die mir alle durch Anregungen, Ideen und in Diskussionen beistanden:
Lars Bullmann, Jonas Bokelmann, Tamara Fröhler, Jernej Habjan, Daniel Hoyer, Anna Kostner, Franziska Koohestani, Eleonora Kretz, Justin Lieberman, Daniel Neumann, Ivana Perica (mit der ich wohl die beste Diskussion zu Lukács meines Lebens führte), Florencia Sannders, Fabian Widerna.
Ihnen allen will ich es im Sinne meines Lieblingsdichters (neben Brecht) nie vergessen, wie sie mir in dieser Zeit, die keine leichte war, Gutes erwiesen. In all diesen Mühen galt durch sie, durch ihre Freundschaft, jener dialektischer Spruch, den der Dichter in der zehnten Olympischen Ode aufstellt: „Mühelos empfingen Freude wenige nur/ dem Leben ein Licht, das alle Mühen aufwiegt.“