Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um die geringfügig punktuell überarbeitete Fassung meiner im Januar 2025 vom Fachbereich Evangelische Theologie der Philipps-Universität Marburg angenommenen Dissertation.
An erster Stelle gilt mein aller gröÃter Dank meiner Doktormutter Prof. Dr. Christl M. Maier. Ich danke ihr für ihre stets emphatische und ermutigende Unterstützung, ihre wohlwollenden und anregenden Kommentare und für alle kritischen Rückfragen, die diese Arbeit durchgehend bereichert haben.
Zudem danke ich Prof. Dr. Friedemann Voigt für seine Bereitschaft, mein Zweitgutachter zu sein, und stets mit Interesse und wertvollen Hinweisen diese Arbeit begleitet zu haben. Seine Unterstützung, meine historisch-kritischen Analysen im Bereich alttestamentlicher Exegese und den Disability Studies in ein Gespräch mit der Bio-, Medizin- und Sozialethik zu bringen, und so zu einem inter- und intradisziplinären Diskurs der Theologie beizutragen, ist keine Selbstverständlichkeit.
Ein weiterer Dank gilt Prof. Dr. Anselm Hagedorn und Prof. Dr. Jacqueline Vayntrub für die Aufnahme meiner Dissertationsschrift in die Brill Schöningh Reihe âStudies in Cultural Contexts of the Bibleâ sowie Catharina Krallmann und Hannah Luise Nolte stellvertretend für alle Beschäftigten des Verlages, die die Veröffentlichung dieser Arbeit begleitet haben.
Darüber hinaus ist mein Dissertationsprojekt überhaupt erst durch ein Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes ermöglicht worden. Auch hier gilt mein allergröÃter Dank für die finanzielle und ideelle Unterstützung, die meine Promotionszeit bereichert und meinen Horizont stets erweitert haben.
Diese Publikation wurde durch den Open-Access-Publikationsfonds der Philipps-Universität Marburg gefördert. Weitere finanzielle Förderung für die Veröffentlichung als Open-Access-Publikation erfolgte durch die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Diakonie Deutschland. Auch hier gilt mein gröÃter Dank für die finanzielle Unterstützung!
Meine Dissertation nahm ihren Ausgang 2019, als ich mit einem doppelten Mittelfussbruch zum 38. Evangelischen Kirchentag nach Dortmund fuhr und dort am Zentrum für jüdisch-christlichen Dialog einen Workshop von Prof. Dr. Julia Watts Belser und Dr. Marie Hecke zum Thema âJudentum und Behinderungâ besuchte. Dort kam ich das erste Mal mit den Ansätzen der Disability Studies in Berührung, welche in einen fruchtbringenden Diskurs mit Texten der Hebräischen Bibel gebracht wurden, und deren Anliegen ich als Person mit einem essentiellen Tremor und als temporär gehbeeinträchtigte Person auf dem Kirchentag selbst miterlebt habe. Aus diesen Erfahrungen erwuchs die Idee meiner Examensarbeit ââDann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnetâ (Jesaja 35,5). Wahrnehmen von körperlicher Beeinträchtigung in prophetischen Utopienâ, die sodann meine Vorarbeit für die vorliegende Dissertationsschrift darstellte und den Weg zur Promotion ebnete.
Ein weiterer Dank gilt meinen ehrenamtlichen Korrekturleser:innen und Diskussionspartner:innen, die ich hier alle einmal namentlich nennen möchte: Sarah Schlageter, Eli Bernard, Dr. Helge Bezold, Angelo Comino, Nena Raab, Svenja Prust, Klaus Peter Profus, Marlene Wietelmann, Johanna Bergner, Sara Egger, Fiona Lauber, Dr. Eva-Maria Kreitschmann und Dr. Martina Kepper. Vielen Dank für die hilfreichen Kommentare und kritischen Rückfragen, die meine Arbeit noch präziser gemacht haben.
Wie hieran unschwer zu erkennen ist, stellt diese Arbeit kein Werk einer einzelnen Person dar, sondern ist erst durch ein groÃes, stets liebevolles, ermutigendes und unterstützendes Netzwerk aus Familie und Freund:innen ermöglicht worden, die hier jedoch nicht alle namentlich genannt werden können, mir aber im Hintergrund eine wichtige Stütze waren. Auch wenn nur mein Name auf dem Cover dieser Arbeit steht, so ist dieses Buch euch allen, liebe Familie und Wahlfamilie, gewidmet!
Marburg im Sommer 2025 Sarah Döbler