»To improve is to change; to be perfect is to change often.«1 – Getreu diesem Diktum Winston Churchills stellt die vorliegende Studie die leicht überarbeitete Fassung meiner Dissertationsschrift dar, die im Oktober 2023 von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn angenommen wurde. Entstanden ist sie in einem Kooperationsprojekt am Institut für Kirchengeschichte der Universität Bonn (Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte), am Bonner Institut für Geschichtswissenschaft (Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit) sowie an der Harvard Divinity School der Harvard University (Winn Chair of Ecclesiastical History).
Mein erster Dank gilt meinen drei Betreuern und Gutachtern, Prof. Dr. Gisela Muschiol (Bonn), Prof. Dr. Joachim Scholtyseck (Bonn) und Prof. Kevin J. Madigan (Harvard). Ihre kluge Beratung, ihr wohlwollendes Vertrauen und ihr feines Gespür für das rechte Maß an Anleitung und Freiraum haben diese Arbeit wesentlich geprägt. Ihnen verdanke ich weit mehr als nur die fachliche Begleitung.
Mit besonderer Dankbarkeit denke ich an meine akademischen Lehrer Dr. Christoph Studt, der mich früh und nachdrücklich ermutigte, den Weg der Promotion einzuschlagen, sowie an Prof. Dr. Christian Hornung und Prof. Dr. Peter Geiss, die mich bereits im Studium begleitet und durch Ermutigung und Förderung den Weg zu dieser Arbeit entscheidend mitgeprägt haben.
In den lebendigen Diskussionen zahlreicher Fachtagungen, Oberseminare und Doktorandenkolloquien durfte ich zentrale Gedanken meiner hier ausgefalteten These schärfen und weiterentwickeln. Mein Dank gilt hier insbesondere Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix, Prof. Dr. Florian Bock, Prof. Dr. Wolfram Pyta, Prof. Dr. Andreas Rödder, Prof. Dr. Andreas Wirsching sowie, vom Schwerter Arbeitskreis Katholizismusforschung, Jun.-Prof. Dr. Martin Belz und Dr. Sarah Thieme. Ihnen allen bin ich für kritische Aufmerksamkeit und konstruktive Förderung besonders verbunden. Madeline J. Levy und erneut Prof. Kevin J. Madigan danke ich herzlich für ihre inspirierende Begleitung und Ermutigung während meiner Zeit in Cambridge, Massachusetts.
Ebenso bin ich all den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der zahlreichen Archive verbunden, die es mir sehr leicht gemacht haben, das Quellenfundament dieser Arbeit zu legen. Insbesondere möchte ich die Kolleginnen und Kollegen des Bundesarchivs in Berlin, Freiburg und Koblenz, des Evangelischen Zentralarchivs in Berlin, des Archivs der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn, des Bayerischen Hauptstaatsarchivs in München, des Vatikanischen Staatsarchivs in Rom, der Manuscript Division der Library of Congress in Washington, D.C. sowie des Archiwum Archidiecezjalne i Biblioteka Kapitulna in Wrocław für ihre immense Hilfsbereitschaft, Aufmerksamkeit und tiefe Kenntnis der jeweiligen Bestände hervorheben.
Für die Aufnahme der Arbeit zur Veröffentlichung in ihrer Schriftenreihe und für die gewissenhafte redaktionelle Betreuung der Drucklegung bin ich der Bonner Kommission für Zeitgeschichte und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihrer Bonner Forschungsstelle, insbesondere Dr. Christoph Kösters und PD Dr. Frank Kleinehagenbrock, zu großem Dank verpflichtet. Dr. Nora Andrea Schulze von der Münchner Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte danke ich für ihre ebenso kenntnisreiche, aufmerksame wie herzliche Unterstützung. Ein besonderer, persönlicher Dank gilt Sebastian Reuter und Dr. Christoph Studt, die das Manuskript mit bewundernswerter Sorgfalt, Genauigkeit und unermüdlicher Geduld begleitet und verbessert haben. Was an Klarheit und Stil an dieser Arbeit gelungen ist, verdankt sich dem kritischen Geist und feinen Gespür meiner Unterstützer; die Verantwortung für verbleibende Schwächen liegt allein bei mir.
Der Konrad-Adenauer-Stiftung danke ich für ihre großzügige Förderung, die die Fertigstellung dieser Arbeit innerhalb von zweieinhalb Jahren ermöglicht hat, sowie für den anregenden Austausch mit ihren Stipendiatinnen und Stipendiaten, der mein Denken bereichert und meine Forschung verbessert hat. Mein Dank gilt ebenso dem Strukturierten Promotionsprogramm der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn und meinen dortigen Mit-Doktorandinnen und -Doktoranden, meinen Kolleginnen und Kollegen, den studentischen Hilfskräften sowie den Sekretariaten der beteiligten Lehrstühle, insbesondere Martina Allnoch, deren Unterstützung in vielfacher Hinsicht unverzichtbar war.
Der PAX-Bank Köln eG danke ich herzlich für die Auszeichnung meiner Dissertation mit dem PAX-Bank-Preis 2024.
Mit besonderer Dankbarkeit blicke ich auf die Wegbegleitung jener Freunde und Weggefährten, die diese Arbeit durch ihre Freundschaft, ihren Rat und ihre Ermutigung zu einem besonders erfüllenden Abschnitt meines Lebensweges gemacht haben: Dr. Justin Arickal, MBA, Alexander von den Benken, Dr. Maximilian Held, Juan-Pablo Irrazabal, Dr. Matthias Kuhn, Madeline J. Levy, Sebastian Lüke, George Mörsdorf-Schulte, Lioba Müller, Dr. Keywan Klaus Münster, Philip Nock, Sebastian Reuter, Gabriel Rolfes, Celestina Trost, Sonja Wenzel und Antonia Wojaczek.
Mein tiefster und persönlichster Dank gilt schließlich meiner Familie – meinen Eltern Edwin und Daniele, insbesondere meinem Vater für geduldiges Korrekturlesen, meinem Onkel Egon, meinen wundervollen Geschwistern Gabriel, Esther und Manuel sowie meiner großherzigen Partnerin Silan.
Ihnen sei dieses Buch in großer Liebe und tiefer Dankbarkeit gewidmet.
Bonn, im März 2025
Winston Churchill, Speech on Finance Bill, House of Commons, 23. Juni 1925, Hansard, Vol. 185, col. 1353 (HC Deb 23 June 1925, vol 185, col 1353). Churchill prägte diese Formulierung in Anlehnung an ein Zitat John Henry Newmans am 23. Juni 1925 im britischen Unterhaus im Rahmen der zweiten Lesung des Finance Bill.