Die vorliegende Studie wurde im Wintersemester 2023/24 von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg als Dissertation angenommen. Für den Druck wurde sie überarbeitet und um aktuelle Literatur ergänzt.
Die Entwicklung des ökumenischen Gedankens im deutschen Katholizismus im 20. Jahrhundert fand bereits in der Vorbereitung auf die Öffnung der Vatikanischen Archive für die Periode des Pontifikats Pius’ XII. mein intensives Interesse, stellten doch die kirchenpolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen bereits in diesem Pontifikat eine ganz neue Herausforderung für das kirchlich-katholische Selbstverständnis und damit auch für die Kommunikation zwischen den Konfessionen dar. Dass ich diese Impulse aufgreifen und in der vorliegenden Arbeit vertiefen konnte, habe ich meinem akademischen Lehrer und Doktorvater Prof. Dr. Dominik Burkard zu verdanken. Er betreute und unterstützte die Arbeit von der ersten Idee bis zur Drucklegung mit fachlicher Expertise, zahlreichen Impulsen und großem Interesse und verfasste das Erstgutachten. Ihm bin ich zu größtem Dank verpflichtet. Herrn Prof. Dr. Wolfgang Weiß danke ich für kritische Gespräche sowie für die Abfassung des Zweitgutachtens. Entstanden ist meine Arbeit im Rahmen des DFG-Projekts »Katholischsein in der Bundesrepublik Deutschland. Semantiken, Praktiken und Emotionen in der westdeutschen Gesellschaft 1965–1989/90« (FOR 2973) im Teilprojekt »Pastorale Praxis zwischen vorkonziliarer Modernität und nachkonziliarem Konservatismus«. Allen Mitgliedern der Forschungsgruppe danke ich sehr herzlich für die intensive und konstruktive Begleitung und fachliche Kritik, die gegenseitige Anregung und die Lektüre von Probekapiteln im Rahmen von Workshops, Schreibwerkstätten und Tagungen. Ganz besonders möchte ich dabei die konzeptionellen und methodischen Hinweise meines Würzburger Kollegen Mag. theol. Alexander Pötzl hervorheben, die er mir in unseren wöchentlichen Diskussionsrunden, auf Archivreisen und in unzähligen weiteren Gesprächen gab. Auch meinem Kollegen Dr. Stephan Pongratz sowie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Oberseminars am Würzburger Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit sei für regen fachlichen Austausch und Diskussion herzlich gedankt. Dem großen Kenner der württembergischen Kirchengeschichte Dr. Abraham Peter Kustermann danke ich für wertvolle Hinweise insbesondere in der Frühphase meiner Dissertation. Herrn Pfarrer Dieter Müller bin ich für seine eindrucksvollen Erinnerungen an Stadtpfarrer Hermann Breucha sowie für seine fachkundige Einschätzung zu Detailfragen zu Dank verpflichtet. Umfangreiche Archivrecherchen waren für meine Dissertation unverzichtbar. Hierbei wurde ich von zahlreichen Archivarinnen und Archivaren fachkundig unterstützt – ihnen gilt mein Dank. Insbesondere Frau Angela Erbacher vom Diözesanarchiv Rottenburg danke ich sehr herzlich für ihre kompetente Beratung und Hilfsbereitschaft bei meinen häufigen Rechercheaufenthalten im Archiv, Frau Generaloberin Annemarie Bäumler vom Meitinger Christkönigsinstitut für ihr herzliches Entgegenkommen bei der Hebung des Stuttgarter Materials im dortigen Archiv. Herrn Dipl. theol. Simon Strobl danke ich für die Möglichkeit zu konstruktivem Gespräch und fachlichem Austausch vor allem im Bereich des Netzwerks der Una Sancta sowie die wertvollen Hinweise auf die Aktenbestände im Abteiarchiv Niederaltaich.
Die vorliegende Dissertation wurde im Frühjahr 2025 mit dem gemeinsamen Promotionspreis der Unterfränkischen Gedenkjahrstiftung für Wissenschaft und der Universität Würzburg ausgezeichnet. Für diese Ehrung danke ich dem Regierungspräsidium von Unterfranken sowie dem Präsidium der Universität Würzburg.
Über die Aufnahme der Arbeit in die Schriftenreihe der Kommission für Zeitgeschichte habe ich mich sehr gefreut, deren Herausgebern ich herzlich dafür danke. Ebenso gilt mein Dank PD Dr. Frank Kleinehagenbrock, Dr. Erik Gieseking und insbesondere Dr. Christoph Kösters von der Bonner Forschungsstelle, die die Drucklegung mit großer Kenntnis und Geduld begleitet haben.
Mit Bestärkung, Ermunterung und den besten menschlichen Rahmenbedingungen trug meine Familie zum Gelingen meines Dissertationsprojekts bei. Meine Eltern Martina und Konrad Bürkle standen mir stets mit ihrer vollen Unterstützung zur Seite. Beim Entstehen dieser Studie begleitete mich meine Frau Isabel von Anfang an auf die liebevollste Weise und war am mühevollen Prozess der Korrektur und Drucklegung der Arbeit wesentlich beteiligt. Ihr widme ich dieses Buch.
Würzburg, im Februar 2025