Religiöses Leben und Theologien in der Postmigration haben mich seit der Endphase meines Theologiestudiums interessiert. Ausgehend von der Frage nach dem religiösen Erleben von Kindern und Jugendlichen, die im sogenannten Third Space ihre Identität aushandeln, wurde mir schnell die Relevanz dieses Themas für die Gegenwart in der glokalen Vernetzung bewusst. Interkulturelle Theologie und außereuropäisches Christentum sind nicht nur auf andere Kontinente, Länder und Regionen bezogen, sondern sie ereignen sich auch direkt vor unserer Haustür in glokalen Bezügen. Im Entstehungsprozess dieser Studie konnte ich diese Anfangsbeobachtungen theoretisch fundieren, methodisch reflektieren und die Bedeutung von Transkulturation in der Postmigration für die Theologie exemplarisch aufzeigen.
Die vorliegende Studie ist meine leicht bearbeitete Dissertationsschrift, die am Reformationstag 2023 im Fachbereich der Interkulturellen Theologie/Religionswissenschaft an der evangelisch-theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum eingereicht wurde. Das Promotionsverfahren konnte im April 2024 erfolgreich abgeschlossen werden. Dieser Weg wäre für mich nicht ohne die zahlreichen Unterstützungen und Gespräche möglich gewesen. Heute blicke ich auf eine wunderbare Zeit zurück, in der ich vielen Menschen begegnen durfte und unterschiedlichste wissenschaftliche und kirchliche Diskussionen zum Thema geführt habe, die mich nachhaltig geprägt haben.
Mein erster und besonderer Dank gilt Professorin Dr. Claudia Jahnel. Sie hat mich als Mentorin auf eine Art und Weise begleitet, die für mich genau richtig war. Die zahlreichen wissenschaftlichen und persönlichen Gespräche, ihr Vertrauen in meine Fähigkeiten und ihre Förderung in der Wissenschaft auch über die Dissertation hinaus schätze ich im höchsten Maß. Ich verdanke ihr meine Neugier und Offenheit für das Fach der Interkulturellen Theologie/Religionswissenschaft, meine Profilierung und den Mut, kritisch und konstruktiv alte und neue Wege weiterzugehen.
Bedanken möchte ich mich auch bei Professor Dr. Traugott Jähnichen, der mich seit dem Beginn meines theologischen Studiums im Fachbereich der Ethik geprägt und das Zweitgutachten verfasst hat. Seine ethischen Perspektiven auf mein Dissertationsthema haben der interdisziplinären Ausrichtung, Argumentation und Präzisierung sehr geholfen.
Darüber hinaus bin ich dankbar für das internationale Team an der Professur für Interkulturelle Theologie und Körperlichkeit, an der ich von 2019 bis 2023 als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt war. Die kollegiale Beratung und humorvolle Gespräche im Büro und beim gemeinsamen Essen, der Zusammenhalt, das Dokotrand*innenkolloquium und entstandene bleibende Freundschaften sind für mich eine große Bereicherung. Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle Dr. Leita Ngoy, Angelina Yeboah Lartey und Dr. Daniel Jara Jhayya. Dazu gehören auch Dr. Kristina Göthling-Zimpel, Jan Gehm und Dr. Claudia Rammelt, die zusätzlich an den Korrekturarbeiten der Dissertation mitgewirkt haben. Mit Dr. Malte Cramer fühle ich mich seit dem Beginn des Studiums eng verbunden und schätze unsere interdisziplinäre Zusammenarbeit bis heute. Auch ihm gilt mein Dank für die fachliche Begleitung und Korrektur der Arbeit.
An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich für den Druckkostenzuschuss für die Publikation bei der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Vereinten Evangelischen Mission und der Deutschen Gesellschaft für Missionswissenschaft. Bedanken möchte ich mich auch bei dem Team des Brill/Schöningh Verlags für die sorgfältige und zuverlässige Unterstützung vom Manuskript bis zum Druck dieser Arbeit.
Dankbar bin ich für meine Familie und Freund*innen, die mich während der ganzen Zeit unterstützt und getragen haben. Ich danke insbesondere meiner Großmutter Lee Duk-Za, deren Lebensrealität und übermittelte Geschichten mir im Rahmen der Studie viel Verstehen ermöglicht haben. Bedanken möchte ich mich bei meinen Eltern Bong Hwan Chun, Annette und Ralf Höfer und meinen Geschwistern Alexandra und Samuel Höfer. Meinen wunderbaren Freund*innen verdanke ich den Mut, mir das Dissertationsprojekt zuzutrauen und den notwendigen Humor und Realismus auf diesem langen Weg.
Besonders dankbar bin ich für Felix Höfer und unser gemeinsames Kind Mayra Höfer. Ihre Liebe trägt mich jeden Tag. Felix Höfer hat mir durch seine vielseitige Unterstützung das Schreiben der Studie überhaupt erst ermöglicht.
Witten, Weihnachten 2024