Die vorliegende Studie ist im Rahmen der DFG-Forschungsgruppe 2973 »Katholischsein in der Bundesrepublik Deutschland. Semantiken, Praktiken, Emotionen in der westdeutschen Gesellschaft 1965â1989/90« unter der Teilprojektleitung von Prof. Dr. Birgit Aschmann entstanden. Erste Bearbeiterin des Projekts war Prof. Dr. Monika Wienfort. Ihr Ruf auf die Professur für Brandenburgisch-preuÃische Geschichte an der Universität Potsdam bot mir die Möglichkeit, die Projektbearbeitung zu übernehmen und einen überaus spannenden Quellenkorpus auszuwerten. Der GroÃteil der schriftlichen Quellen, auf denen diese Studie basiert, war zum Zeitpunkt meines Einstiegs bereits zusammengetragen worden: Prof. Dr. Birgit Aschmann hatte im Archiv des Erzbistums München und Freising den Bestand der Briefe an Julius Kardinal Döpfner gehoben, Prof. Dr. Monika Wienfort neben weiteren Archivalia vor allem den Bestand der Briefe an Bischof Franz Hengsbach im Bistumsarchiv Essen. Eine derart intensive Vorarbeit machte mir den Start leicht. Auch die persönliche Unterstützung und Beratung, die ich von beiden über die Jahre erhielt, waren überaus hilfreich. Wenngleich über dieser Monographie mein Name steht, so ist sie doch vor allem das Ergebnis einer hervorragenden Zusammenarbeit, für die ich an dieser Stelle herzlich Danke sage!
Da ich das Projekt erst nach der Hochphase der Corona-Pandemie übernommen habe, hatte ich das Glück, die Veranstaltungen der Forschungsgruppe von Beginn an in Präsenz erleben zu dürfen. Der persönliche Austausch auf Konferenzen, Workshops, in Schreibwerkstätten und Kolloquien bereicherte die individuelle Projektarbeit erheblich. Mein groÃer Dank gilt allen Projektleiter:innen und -mitarbeiter:innen für Anregungen, Tipps und spannende Diskussionen sowie dem Team der Forschungsstelle der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn und dem Forschungsgruppen-Sprecher Prof. Dr. Andreas Holzem für die Planung und organisatorische Durchführung der Veranstaltungen. Auch dem Schwerter Arbeitskreis Katholizismusforschung und der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, wo ich das Projekt vortragen durfte, verdanke ich wichtige Hinweise.
Die Archivrecherchen für das Projekt wären nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung von Archivar:innen und Archiv-Mitarbeiter:innen, bei denen ich mich â auch im Namen von Prof. Dr. Birgit Aschmann und Prof. Dr. Monika Wienfort â an dieser Stelle ganz herzlich bedanke. Hervorgehoben sei Dr. Severin Gawlitta (Bistumsarchiv Essen), der unermüdlich für uns recherchierte und uns bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stand. Dass eine solche Unterstützung keinesfalls selbstverständlich ist, zeigen einige bis heute unbeantwortete Archiv-Anfragen.
Doch findet sich die Geschichte von Humanae vitae nicht nur in Archiven. Den 21 Zeitzeug:innen, die ich für diese Studie interviewen durfte, sei ganz besonders gedankt für Gespräche, die für mich auf persönlicher wie wissenschaftlicher Ebene gleichermaÃen bereichernd waren. Dass die Gespräche stattfinden konnten, lag auch an den freundlichen und interessierten Redaktionsteams von Bistums- und Verbandszeitungen, die die Interview-Aufrufe publik machten. Leider erleben nicht mehr alle Interviewten die Veröffentlichung der Studie. Umso wertvoller ist es, dass ihre Erinnerungen nun auch in Form dieses Buches weitergetragen werden können.
Das Lehrstuhlteam in Berlin hat mich über die Jahre in groÃartiger Weise unterstützt. Das gilt nicht nur mit Blick auf die vielen Recherchehilfen und wissenschaftlichen Diskussionen. Noch wichtiger waren die persönliche Begleitung meines Arbeitsprozesses sowie die vielen schönen gemeinsamen Erlebnisse weit über die Arbeit hinaus. Ich danke allen Mitarbeiter:innen von Herzen und darunter ganz besonders Leif Bartsch, der das Projekt durch seine engagierte Zuarbeit sehr bereichert hat, Teresa Schenk, mit der zu lehren eine groÃe Freude war, und Dr. Nina Kreibig, die meine Texte mit vielen wertvollen Hinweisen versehen hat. Für die intensive Lektüre und Korrektur meines Manuskripts danke ich darüber hinaus Prof. Dr. Birgit Aschmann, Prof. Dr. Monika Wienfort, Prof. Dr. Wilhelm Damberg und Dr. Christoph Kösters. Der Kommission für Zeitgeschichte danke ich für die Aufnahme meines Manuskripts in ihre Publikationsreihe.
Der gröÃte Dank gebührt schlieÃlich wie immer meiner Familie und meinen Freunden, ohne deren bedingungslose Unterstützung kein Buch geschrieben werden könnte. Ihr groÃes Interesse an diesem Projekt hat mich stets aufs Neue motiviert.
Berlin, im Juni 2024
Alina Potempa