»Noch ein Jahr« hieà nicht selten die Antwort auf die Frage nach dem Stand der Werkgenese. Das »Jahr« ist endgültig verstrichen und die Arbeit wurde im Wintersemester 2015/2016 vom Fachbereich 07 Geschichts- und Kulturwissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Dissertation angenommen. Sie liegt hier in gekürzter Form als Druckfassung vor.
Für die Begleitung auf diesem Weg und für substantielle hilfreiche Anregungen danke ich meinem Doktorvater und Erstgutachter Prof. Dr. Andreas Rödder. Ebenso danke ich dem Kirchenhistoriker Prof. Dr. Claus Arnold für die Erstellung des Zweitgutachtens. Mein Dank gilt auch Prof. Dr. Michael KiÃener für seine Begutachtung als Herausgeber der »Blauen Reihe« der Kommission für Zeitgeschichte. Der Mitgliederversammlung der Wissenschaftlichen Kommission bin ich dankbar für die Aufnahme der Arbeit in deren Forschungsreihe.
Neben der Idee zu dieser Arbeit bedurfte es des aussagekräftigen empirischen Materials. Für den Zugang hierzu und für tatkräftige Unterstützung danke ich den Archivarinnen und Archivaren, wenngleich es nicht möglich ist, hier alle namentlich zu erwähnen. An ihrer Stelle möchte besonders diejenigen hervorheben, in deren Archiven die für die Arbeit zentralen Bestände liegen: Dr. Ulrich Helbach und Stefan Plettendorf vom Historischen Archiv des Erzbistums Köln sowie Dr. Peter Pfister und Guido Treffler vom Erzbischöflichen Archiv München. Ganz besonders gilt mein Dank Dr. Florian Schuller und Stephan Höpfinger seitens der Katholischen Akademie in Bayern für den bereitwilligen Zugang zum hauseigenen Archiv, für die Zeit, die ich während der Recherchen in der Akademie verbringen durfte, und für die lebendigen Eindrücke, wie das Erbe Karl Forsters in die Gegenwart transformiert wird.
Die Rekonstruktion von Zeitgeschichte lebt schlieÃlich von denjenigen, die diese gestaltet haben und davon berichten. Für diese Bereitschaft bin ich den Zeitzeugen, mit denen ich reden konnte, besonders dankbar, wenngleich einige während der Bearbeitungszeit verstarben wie jüngst Gunthar Lehner, Prof. Dr. Hans Buchheim, Prof. Dr. Konrad Repgen und Prof. Dr. Norbert Trippen. Leider kam meine Anfrage an Dr. Karl Böck zu spät, sodass ich ihn nicht mehr interviewen konnte. Ganz herzlich danken möchte ich Maria Forster. Sie hat alle Lebensstationen ihres Bruders aus allernächster Nähe miterlebt und ihn dabei mitgetragen. Ich erinnere mich gerne an die gemeinsamen Nachmittage mit Kaffee und Kuchen, an denen sie mir bereitwillig und warmherzig von ihrem Bruder erzählte und mir privates Archivgut zur Einsicht zeigte.
Neben der Literatur sind es insbesondere die vielen Gespräche gewesen, die mich für die Sache selbst begeistert haben. Den ehemaligen Kollegen in der Kommission für Zeitgeschichte sowie ihrem Geschäftsführer PD Dr. Frank Kleinehagenbrock danke ich für den Austausch, die kritischen Nachfragen, vielfältigen Anregungen und technischen Hilfestellungen: Prof. Dr. Karl-Joseph Hummel, Dr. Christoph Kösters, Dr. Erik Gieseking, Dr. Andreas Burtscheidt und Petra Cartus. Für den Arbeitsprozess waren ebenfalls die gemeinsamen Oberseminare der Professoren Andreas Rödder, Joachim Scholtyseck, Eckart Conze und Andreas Wirsching konstruktiv. Dankbar bin ich gleichzeitig für den anregenden Austausch bei Kolloquien an anderen Lehrstühlen, so bei Prof. Dr. Wilhelm Damberg und Prof. Dr. Dominik Geppert, bei Diskussionen des Schwerter Arbeitskreises für Katholizismusforschung wie auch während der interdisziplinären Kolloquien der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Als Promotionsstipendiat danke ich der Studienstiftung für die finanzielle Unterstützung und ideelle Begleitung.
Während der Promotionszeit hat mich meine Familie sehr unterstützt und ihr bin ich in vielfacher Hinsicht dankbar; insbesondere meiner Frau Anna, die mit viel Geduld und Zuversicht zum Gelingen dieses Projekts beitrug. Nach Phasen der Konzeption, der Lektüre und des Schreibens tat es auch gut, mit unseren beiden Kindern auf dem Boden zu toben oder Bauklötze zu stapeln. Meiner Schwester Katharina Kuck und meiner Mutter Ursula Oelgemöller danke ich für intensives Korrekturlesen, für ihre Ideen und Anmerkungen und meinem Vater Ewald Oelgemöller für tiefsinnige Gespräche. Meinen Eltern, die mich auf meinem Lebensweg begleiten, motivieren und ermutigen, ist dieses Buch gewidmet.
Simon Oelgemöller
Bornheim, Ostern 2018