Dieses Buch enthält die Ergebnisse meiner Dissertation, die im Dezember 2016 von der Fakultät für Geschichte, Kunst und Orientwissenschaften der Universität Leipzig angenommen wurde. Der Text wurde für die Drucklegung geringfügig überarbeitet und um die zwischenzeitlich erschienene Forschungsliteratur ergänzt.
Als ich vor sieben Jahren mit ersten Vorarbeiten für die Dissertation begann, ahnte ich nicht, welche Herausforderungen die Quellen für mich bereithalten würden. Mehr als 20 Archive galt es aufzusuchen und hunderte oftmals für ganz andere Zwecke angelegte Akten zu sichten, um ein möglichst stimmiges und detailreiches Bild der Arbeitsmigration von Katholiken in Sachsen zeichnen zu können. Von unschätzbarem Wert war es für mich dabei, jederzeit das Vertrauen meines Doktorvaters Prof. Dr. Enno Bünz zu genießen. Er hat die Entstehung der Arbeit mit vielfältigen Hilfestellungen begleitet und mir zugleich die Freiheit gegeben, einen eigenen Forschungsansatz zu entwickeln. Dafür sowie für den offenen fachlichen Austausch, den er in seinem Oberseminar ermöglicht hat, möchte ich ihm ganz herzlich danken. Prof. Dr. Ulrich von Hehl hat die Entstehung der Arbeit ebenfalls mit Interesse und wertvollen Denkanstößen begleitet und schließlich das Zweitgutachten übernommen. Auch ihm sei ganz herzlich gedankt. Mein Dank gilt darüber hinaus einer Reihe von Personen, die mir geholfen haben, in den vergangenen Jahren wissenschaftlich und persönlich zu reifen. Anstelle einzelner Namen seien die Orte benannt, an denen ich mit ihnen regelmäßig in Austausch treten konnte: im Historischen Seminar der Universität Leipzig, im Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde in Dresden sowie bei den Graduiertentagungen des Cusanuswerkes. Letzterem danke ich zugleich für die Gewährung eines Promotionsstipendiums, ohne welches ich die Dissertation nicht hätte zum Abschluss bringen können.
In organisatorischer Hinsicht wurde mir ebenfalls von vielen Seiten Hilfe zuteil. Ich denke hier vor allem an die Mitarbeiter der staatlichen und kirchlichen Archive, die mich mit zahlreichen Ratschlägen und Hinweisen auf weiterführendes Material unterstützt haben. Mein besonderer Dank gilt der Leiterin des Diözesanarchivs des Bistums Dresden-Meißen, Dr. Birgit Mitzscherlich, sowie Herrn Olaf Hillert vom Stadtarchiv Leipzig. Bei der Durchsicht des Manuskriptes haben Krystina Klement, Johann Freitag, Vicky Rothe, Dr. Antje Gornig und mein Vater Gerhard Cieslak geholfen, wofür ich ihnen sehr dankbar bin. Der Kommission für Zeitgeschichte danke ich für die Aufnahme meiner Dissertation in ihre Forschungsreihe sowie für die hervorragende redaktionelle Betreuung, die in den Händen von Prof. Dr. Thomas Brechenmacher und Dr. Christoph Kösters lag.
Danken möchte ich schließlich meiner Familie, die mir Archivaufenthalte und ausufernde Schreibtisch- und Bibliothekszeiten verziehen hat und mich darin bestärkt hat, die Arbeit zum Abschluss zu bringen. Widmen möchte ich das Buch meinen Eltern Elvira und Gerhard Cieslak, die mir mein Studium ermöglicht haben und mich und meine Familie in den vergangenen Jahren stets begleitet und unterstützt haben.
Leipzig, im März 2018
Benjamin Gallin