Über zehn Jahre liegt der erste Anstoß für diese Arbeit zurück. Aus dem Hauptseminar »Kirchenreform und Pfarrei«, das ich im Wintersemester 2008/2009 an der Goethe-Universität Frankfurt besuchte, entstand die Idee zur vorliegenden Studie, die 2017 von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster als Dissertation angenommen wurde. Für den Druck wurde sie überarbeitet und um aktuelle Literatur ergänzt.
Mein Dank gilt im Besonderen zwei akademischen Lehrern, die am Gelingen dieser Arbeit großen Anteil haben: Prof. Dr. Hubert Wolf hat mich 2010 herzlich in den Kreis seiner Doktoranden aufgenommen und mir damit den Weg nach Münster eröffnet. Das Dissertationsprojekt hat er von Beginn an wohlwollend und konstruktiv unterstützt und zum Abschluss das erste Gutachten erstellt. Prof. Dr. Claus Arnold fördert meinen akademischen Weg seit nunmehr fünfzehn Jahren. Er hat die von ihm angeregte Studie in allen Phasen mit hohem Interesse und in motivationsfördernder Weise begleitet und das zweite Gutachten übernommen. Beide haben als engagierte Betreuer überaus vielfältige und wertvolle Hinweise zur Dissertation gegeben, immer wieder zu deren Abschluss ermuntert und mir dafür ihr Vertrauen geschenkt. Dass ich mit ihnen über viele Jahre auf hohem wissenschaftlichem Niveau und getragen von persönlicher Wertschätzung mein Projekt diskutieren konnte, erfüllt mich mit großer Freude und Dankbarkeit.
Meinen wissenschaftlichen Weg haben weitere Personen entscheidend geprägt: Prof. Dr. Rainer Berndt SJ und Prof. Dr. Matthias Theodor Kloft haben früh in mir das Interesse für die Kirchengeschichte geweckt. Matthias Kloft hat zudem wichtige Anregungen für die vorliegende Studie gegeben. Ebenso hat Prof. Dr. August Heuser das Dissertationsprojekt mit großem Interesse verfolgt und dabei manche Türen der Frankfurter Stadtkirche geöffnet.
Eine kirchenhistorische Arbeit, die auf unediertem Quellenmaterial basiert, ist nicht ohne entsprechenden Zugang zu den Archiven möglich. Hier gilt mein Dank besonders Martina Wagner M. A. vom Diözesanarchiv Limburg, Frieder Mari M. A. vom Domarchiv Frankfurt sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der konsultierten Archive. Sie leisteten bei der Aktensuche vielfältige Unterstützung und ermöglichten über mehrere Monate hervorragende Arbeitsbedingungen. Wohlwollende Unterstützung erfuhr das Projekt zudem durch Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz, Pfarrer Norbert Leber, Pfarrer Monsignore Michael Metzler, Pfarrer Dr. Werner Otto und Pastoralreferentin Monika Stanossek. Für freundliche und zeitintensive Auskünfte, durch die manche historische Hintergründe beleuchtet werden konnten, gebührt mein Dank Antonie Heinrich, Karl Josef Kettel, Rita Kettel, Gertrud Koob, Pfarrer Volker Mahnkopp, Roswitha Marx sowie Stadtpfarrer a. D. Dr. Raban Tilmann.
Zahlreiche Personen haben die Genese der Arbeit über viele Jahre mit ertragreichen und motivierenden Gesprächen begleitet: Dr. Kristin Bieber, Veronika Bienert und Sandra Sichmann haben vielfältige wertvolle Anregungen in unseren monatlichen Kolloquien gegeben und mehrere Versionen des Textes der kritischen Lektüre unterzogen. Das gemeinsame Ringen um wissenschaftliche Erkenntnis bleibt mir in dankbarer Erinnerung. Stets anregenden Austausch verdanke ich auch Elisabeth Drescher-Kerntke und Sr. Regina Duzy OSB. Mehrfache Gelegenheit zur Vorstellung des Projekts boten Oberseminare in Münster, Frankfurt und Mainz sowie Tagungen des Arbeitskreises Hessische Zeitgeschichte, der Fachstelle für katholische Stadtkirchenarbeit Frankfurt, der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte, der Goethe-Universität Frankfurt, der Ruhruniversität Bochum sowie des Schwerter Arbeitskreises Katholizismusforschung. Für hilfreiche Kommentare danke ich insbesondere Dr. Damian Bieger OFM, JProf. Dr. Florian Bock, Dr. Michael Habersack, Dr. Andreas Henkelmann, Dr. Markus Müller, Dr. Urszula Pękala, Prof. Dr. Joachim Schmiedl, Dr. Stefan Voges und Dr. Barbara Wieland.
Als besonders anregend und bereichernd habe ich während meines Studiums und der Promotion die Zeit in der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk erlebt, auf die ich dankbar zurückblicke. Das Cusanuswerk bot neben einer umfangreichen finanziellen Unterstützung vielfältige Räume für intellektuellen Austausch und persönliche Reifung. Finanzielle Förderung und Ansporn zur Fortsetzung der Forschungen erhielt ich zudem durch den Examenspreis 2010 der Gesellschaft der Alumni und Freunde des Fachbereichs Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt, durch den Johann Philipp von Bethmann-Studienpreis 2011, verliehen von der Frankfurter Historischen Kommission, durch den Dr. Franz J. Vogel-Preis 2018, verliehen von der Arbeitsgemeinschaft der Kirchenhistoriker und Kirchenhistorikerinnen im deutschen Sprachraum (AGKG), sowie durch den Wissenschaftspreis Hessische Geschichte und Landeskunde 2018. In diesem Zusammenhang bin ich Bettina Freifrau von Bethmann und Dr. Franz J. Vogel sowie Prof.’in Dr. Ursula Braasch-Schwersman, Dr. Evelyn Brockhoff und Prof.’in Dr. Christine Reinle zu besonderem Dank verpflichtet.
Mit großer Freude hat mich die Nachricht erfüllt, dass die Kommission für Zeitgeschichte die Dissertation in ihre Schriftenreihe aufnimmt. Hier gilt mein Dank Prof. Dr. Wilhelm Damberg, der für die Herausgeber die kritische Lektüre übernommen und weiterführende wertvolle Hinweise zum Text gegeben hat, sowie PD Dr. Frank Kleinehagenbrock, Dr. Christoph Kösters und Dr. Erik Gieseking von der Bonner Forschungsstelle, die die Drucklegung hervorragend betreut und mit viel Geduld begleitet haben. Dem Verlag Brill/Ferdinand Schöningh danke ich für den Satz und den Druck, welche Dr. Martina Kayser konstruktiv betreut hat. Die Publikation unterstützten finanziell in großzügiger Weise das Bistum Limburg und der Gesamtverband der Katholischen Kirchengemeinden in Frankfurt am Main, denen ebenfalls mein Dank gilt, namentlich Generalvikar Wolfgang Rösch und Geschäftsführer Guido Schell.
Der anspruchsvollen Aufgabe des Korrekturlesens haben sich Cäcilia Belz, Norbert Belz, Patrick Belz M. A., Beate Dietzen, Friderike Herrlein und Markus Herrlein angenommen. In der letzten Phase der Drucklegung sorgten die Kolleginnen am Institut für Mainzer Kirchengeschichte, Ute Blankenheim M. A. und Gabriela Hart, für die nötigen Freiräume und eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Mit verständnisvollem Rat und steter Ermunterung hat Gabriele von Erdmann meine Studien- und Promotionsphase begleitet. Ihnen sowie allen Freunden und Wegbegleitern gilt mein herzlicher Dank für vielfältige Unterstützung, klugen Rat und tatkräftige Hilfe.
Im Besonderen möchte ich meinen Eltern, Elisabeth und Norbert Belz, sowie meiner Familie, vor allem Patrick und Cäcilia Belz, danken. Sie haben mich stets in meinem persönlichen und wissenschaftlichen Weg bestärkt sowie den Fortgang des Dissertationsprojekts mit großem Interesse verfolgt und mit fortwährender Ermunterung begleitet. Meiner Familie widme ich dieses Buch in herzlicher Dankbarkeit.
Wiesbaden – Mainz, im Frühjahr 2021
Martin Belz