Beiträger:innenverzeichnis
Matthias Geigenfeind
promovierte im Jahr 2021 an der Fakultät für Katholische Theologie an der Universität Regensburg und habilitiert sich derzeit im Neuen Testament an der Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster. Er ist Akademischer Rat a.Z. an der Professur für Exegese des Neuen Testaments am Institut für Biblische Exegese und Theologie (IBET) an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster und zudem Research Associate am Institut für Septuaginta und Biblische Textforschung (ISBTF) der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Johannesapokalypse, die Neutestamentliche Textkritik, die (Alt)Lateinische Bibelübersetzung, das Lukasevangelium sowie die Rezeptionsgeschichte.
Ann-Katrin Gill
promovierte 2017 zum Thema: âThe Hieratic Ritual Books of Pawerem (P. BM EA 10252 and P. BM EA 10081) from the late 4th century BCâ. Sie ist Akademische Assistentin am Ãgyptologischen Institut der Universität Leipzig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Altägyptischen Religion und der Kursivschriften sowie dem griechisch-römischen Ãgypten.
Wolfgang Grünstäudl
promovierte 2012 und habilitierte sich 2022. Er ist Universitätsprofessor für Theologie des Neuen Testaments und Biblische Didaktik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Katholischen Briefe (insbes. Jud und 2 Petr), das Lukasevangelium und die Synoptische Frage. Darüber hinaus forscht er zur Kanon- und Rezeptionsgeschichte, zur Hermeneutik sowie zur Wissenschaftsgeschichte der neutestamentlichen Exegese.
Stephanie Hallinger
promovierte 2014. Sie ist Junior Research Fellow am Centre For Advanced Studies âBeyond Canonâ (DFG-FOR 2770, Uni Regensburg, Fakultät für Katholische Theologie, Prof. Dr. Tobias Nicklas). Die Schwerpunkte ihrer Forschung liegen in der christlichen Ikonographie (Mittelalter und Frühe Neuzeit) und der mittelhochdeutschen (geistlichen und weltlichen) Literatur. Zudem forscht sie zu Text-Bild-Relationen in mittelalterlichen Handschriften sowie zur Rezeption (para-)biblischer Texte in der christlichen Kunst.
JiÅà Janák
promovierte 2003 (Th.D.) und habilitierte sich 2011 für Ãgyptologie. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Tschechischen Institut für Ãgyptologie der Karls-Universität. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Altägyptische Religion, Mythologie und Magie sowie altägyptische Konzepte der menschlichen Existenz. Auch Jenseitsvorstellungen und die Interdependenz von Natur und Religion gehören zu seinen Schwerpunkten.
ZbynÄk Kindschi Garský
promovierte 2012 an der Universität Zürich (UZH). Seit 2012 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bern und seit 2020 unabhängiger Forscher. Er forscht insbesondere zu Physiologus und dem Neue Testament. Darüber hinaus gehören Johannes und die Synoptiker zu seinen Forschungsschwerpunkten.
Gregor Krönig
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Alte Geschichte des Seminars für Klassische Altertumswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im antiken Judentum und der hellenistischen Literatur.
Katja Lembke
studierte Klassische Archäologie, Ãgyptologie und Latein in Tübingen, München, Rom und Heidelberg, wo sie 1992 von Tonio Hölscher promoviert wurde. Seit 2011 ist sie Direktorin des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover und seit 2015 Honorarprofessorin für Klassische Archäologie an der Georg-August-Universität in Göttingen. Zu ihren wichtigsten Publikationen gehören folgende Monographien: Das Iseum Campense in Rom (1994); Phönizische anthropoide Sarkophage (2001); Ãgyptens späte Blüte. Die Römer am Nil (2004); Die Skulpturen aus dem Quellheiligtum von Amrit (2004); Das Grab des Siamun in der Oase Siwa (2015); Die Petosiris-Nekropole von Tuna el-Gebel. Band I (2015) und II (2023); Ikonen der Kunst und wie sie zu dem wurden, was sie heute sind (2021); Die Haifischinsel. Das erste deutsche Konzentrationslager in Lüderitz (2023).
Daniel Christian Maier
promovierte 2020 an der Ludwig-Maximilians-Universität München bei Loren Stuckenbruck und habilitiert sich derzeit an der Universität Zürich. Er ist Assistant Professor für Neues Testament an der Universität Kopenhagen in Dänemark und gleichzeitig Research Associate im Department of New Testament and Related Literature an der Universität Pretoria. Zu den Schwerpunkten seiner Forschung gehören Glück im antiken Judentum und im Neuen Testament, die Darstellung der Patriarchen in der jüdischen Literatur des zweiten Tempels und im frühen Christentum sowie die Petrinischen Apokryphen. Darüber hinaus forscht er zur Rezeption des Neuen Testaments und der anfänglichen Jesusbewegung in Videospielen.
Tobias Nicklas
promovierte 2000 zum Doktor der Theologie und habilitierte sich 2004. Seit 2007 ist er Professor für Exegese und Hermeneutik des Neuen Testaments an der Universität Regensburg und seit 2018 zudem Direktor des Centre for Advanced Studies âBeyond Canonâ an derselben Universität. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der christlichen Apokryphen und der parabiblischen Traditionen. Auch die Evangelienforschung sowie der jüdisch-christliche Dialog zählen zu seinen Schwerpunkten.
Dominic J. OâMeara
promovierte 1974. Er ist emeritierter Professor an der Universität Freiburg (Schweiz). Seine Forschungsschwerpunkte sind neben Plato und Plotin auch die Geschichte des Platonismus in der Spätantike und in Byzanz.
Stefan Pfeiffer
promovierte 2004 und habilitierte sich 2007. Er ist Universitätsprofessor für Alte Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Schwerpunkte seiner Forschung liegen im griechisch-römischen Ãgypten, im hellenistischen Judentum und im Herrscherkult in der Antike.
Nancy Rahn
promovierte 2019 in Bern. Sie ist PostDoc und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Theologischen Fakultät der Universität Bern sowie Dozentin für Semitische Sprachen (Schwerpunkt Biblisch-Hebräisch) an der Theologischen Fakultät der Universität Basel. Zu den Schwerpunkten ihrer Forschung gehören die Psalmen- und Psalterexegese und die historische Emotionenforschung mit Fokus auf Empathiedynamiken im Alten Testament.
Bernd U. Schipper
promovierte 1999 zum Doktor der Theologie und 2004 zum Doktor der Philosophie. Nach Professuren in Bremen und Oldenburg ist er seit 2010 Professor für Altes Testament mit dem Schwerpunkt âGeschichte Israels in der altorientalischen Weltâ an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Israel und Ãgypten, die Weisheitsliteratur sowie die Geschichte Israels. Seit 2022 ist er Principal Investigator eines ERC-Advanced Grant über ägyptisch demotische Papyri und die Literatur des Alten Testaments.
Michael Sommer
promovierte 2013 und habilitierte sich 2020 jeweils an der Universität Regensburg. Seit 2024 ist er Professor für Exegese und Theologie für Neues Testament an der Goethe Universität Frankfurt a.M. Neben seinen Interessen für Sozialgeschichte publizierte er weitreichend über frühchristliche und frühjüdische Apokalyptik.
Beatrice Wyss
promovierte 2008 in Fribourg CH zur Doktorin der Philosophie. Sie ist Oberassistentin im Neuen Testament an der Theologischen Fakultät der Universität Fribourg CH und forscht insbesondere zu Philon aus Alexandreia, der Philosophie der Kaiserzeit und der Editionsphilologie.