Danksagung
Nach Jahren intensiver Arbeit an einer Dissertation die Danksagung formulieren zu können, stellt zugleich eine Erleichterung und eine letzte Anstrengung dar. Haben den Arbeitsprozess doch viele Menschen beeinflusst, die nur zeitweilig den Entwicklungsgang begleiteten und dennoch Spuren hinterließen. Sollten nicht alle dieser Personen sich hier wiederfinden, so sei ihnen gesagt, dass ich für ihre Unterstützung und Begleitung immer dankbar sein werde.
Zu danken habe ich in allererster Linie meinem Doktorvater Prof. Dr. Dietmar von Reeken, der nicht nur geduldig und kontrovers mit mir die Ausrichtung der Arbeit diskutiert hat, sondern auch praktisch gelebt hat, dass Familienfreundlichkeit auch an der Universität einen wichtigen Stellenwert hat. Ohne seine Bereitschaft, mit mir zu unmöglichen Sprechzeiten die Thesen meiner Arbeit zu diskutieren, wäre diese Arbeit nicht zu einem Ende gekommen. Auch den anderen Hochschullehrern des Niedersächsischen Forschungskollegs „Nationalsozialistische Volksgemeinschaft? Konstruktion, gesellschaftliche Wirkungsmacht und Erinnerung vor Ort“, in dessen Rahmen die vorliegende Arbeit entstanden ist, bin ich zu Dank verpflichtet. Bei allen auftauchenden Fragen oder Zweifeln konnte ich mich persönlich, telefonisch oder digital austauschen und erhielt damit immer den wissenschaftlichen Rückhalt, den die Arbeit an einer solchen Studie benötigt. Stellvertretend für die Gruppe der Hochschullehrer sei an dieser Stelle apl. Prof. Dr. Detlef Schmiechen-Ackermann genannt, der nicht nur der wesentliche Anker des Kollegs war, sondern auch meine Arbeit in der Endphase eng begleitet hat.
Für einen kontroversen Austausch über die Volksgemeinschaft und die Forschungsprämissen zur Untersuchung der Zeit des Nationalsozialismus sorgten die Tagungen im Rahmen des Forschungskollegs, aber auch der intensive Austausch der beteiligten Kollegiat*innen. Allen voran danke ich Gunnar Zamzow und David Reinicke für die enge Zusammenarbeit, die vielen Diskussionen über unsere Forschungsthemen und die gemeinsamen Tage und Abende, die nicht nur meine Arbeit vorangebracht, sondern auch die Freude am kontroversen Austausch befördert haben.
Genauso wichtig wie die Diskussionen über den Forschungszuschnitt meiner Arbeit war die Unterstützung bei der Recherche nach den Forschungsmaterialien. Allen Beschäftigten der genutzten Archive und Bibliotheken sei für ihre Mühe gedankt. Allen voran und zugleich stellvertretend für sie, möchte ich mich bei den Mitarbeiter*innen des Ostfriesischen Schulmuseums Folmhusen, des Stadtarchivs Leer und des Niedersächsischen Landesarchivs am Standort Aurich bedanken. Ich habe sehr viel Zeit mit den Materialien der Institutionen verbracht und konnte mich auf die unkomplizierte und kompetente Unterstützung der dortigen Beschäftigten immer verlassen.
Der Gerhard ten Dornkaat Koolmann-Stiftung danke ich für den finanziellen Zuschuss zur Drucklegung der Arbeit und Marie-Luise Göppert für das sorgfältige Korrektorat.
Ohne die Begleitung meiner Freund*innen und meiner Familie wäre die Arbeit darüber hinaus nicht beendet worden. Ihre motivierenden Worte in kritischen Phasen der Bearbeitung und das Verständnis für ausgefallene Treffen, vor allem in der Fertigstellungsphase, haben mir sehr geholfen, daran zu glauben, dass das Projekt einen Abschluss findet. Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle Maike Meinen und Sonja Schenk, die das Lektorat der Arbeit übernommen haben und sich unter Zeitdruck intensiv dem Beseitigen von Fehlern und unlogischen Zusammenhängen gewidmet haben. In besonderer Weise möchte ich mich aber bei meiner Familie bedanken, die sehr viel Geduld und Verständnis für den Arbeitsprozess aufgebracht und diesen wesentlich getragen hat. Ohne diese innerfamiliäre Stütze läge das Buch heute nicht vor uns. Danke Henning, Nio, Yuna und Ea!