Freundschaft

Eine philosophische Theorie

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Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Wie kann mein Leben gelingen? So kann man die Grundfragen einer umfassenden praktischen Philosophie formulieren. Nach der vorliegenden philosophischen Theorie sind die Antworten in der Liebe und der Freundschaft zu suchen. Sie begreift Liebe als den Grundvollzug der Hinwendung bewussten Seins zu anderem bewusstem Sein, der sich in den Momenten des Erkennens, des Begehrens, des Anerkennens und des Wohlwollens artikuliert und in der Erwiderung seine Vollendung findet.
Die Mehrzahl der herkömmlichen Ethiken beruft sich entweder auf allgemeingültige, unwandelbare Prinzipien, denen es pflichtgemäß zu folgen gilt, oder auf das Eigeninteresse, das durch individuelle wie gemeinschaftliche Zweckvernunft befördert wird. Die »Theorie der Freundschaft« nimmt dagegen das freundschaftliche Lieben zur Grundlage, das in zeitlich bedingten, endlichen Vollzügen Glücksstreben und Verbindlichkeit vereint. Aus ihm erheben sich moralische Verpflichtungen wie auch die Wege zu gelungenem Leben.

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Preliminary Material
Pages: 1–15
Bewusstsein
Pages: 17–62
Liebe
Pages: 63–152
Freundschaft
Pages: 153–326
Die Vollendung der Liebe
Pages: 327–335
Literaturverzeichnis
Pages: 337–343
Personenregister
Pages: 345–346
Konrad Utz, Dr. phil., geb. Studium der Philosophie und Theologie in Tübingen und Pune (Indien), seit 2008 Dozent für theoretische Philosophie an der Universidade Federal do Ceará in Fortaleza (Brasilien).
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