Brill | Fink

 

Brill | Fink, der „Kreativpool der Geisteswissenschaften” (Süddeutsche Zeitung) publiziert wissenschaftliche Bücher und Zeitschriften zu Themen der Literatur- und Kulturwissenschaften, der Kunst- und Medienwissenschaften sowie der Philosophie, Musik und Architektur.

Geschichtliches

Brill | Fink wurde im Jahr 1962 von Wilhelm Fink, einem ehemaligen Redakteur der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA), in München gegründet. In den ersten zwei Jahren firmierte der Verlag noch als Eidos Verlag, mit einem charakteristischen stilisierten Auge als Signet, später dann wurde er als Wilhelm Fink Verlag fortgeführt.

Der Verlag war zunächst überwiegend auf literaturwissenschaftliche und philosophische Fachliteratur spezialisiert. Im Laufe der Zeit wurde das Verlagsprogramm stetig erweitert um Bild- und Medienwissenschaften, Kulturgeschichte und Architektur. Ab 1971 wurde Brill | Fink Gesellschafter der 1970 in Stuttgart gegründeten utb (Uni-Taschenbücher), womit der Kontakt zwischen den Verlegern Wilhelm Fink und Ferdinand Schöningh entstand. Der Paderborner Ferdinand Schöningh Verlag übernahm Brill | Fink im Jahr 1974, 2002 wurde der Verlagssitz von München nach Paderborn verlegt. Fink und Schöningh traten 2017 gemeinsam der Brill Deutschland GmbH bei.

Programmprofil

Bedeutende Schwerpunkte des Programms sind Allgemeine Literaturwissenschaft, Komparatistik und Romanistik, Theater- und Musikwissenschaften sowie Poetologie und Kulturgeschichte. In den Medienwissenschaften sind Film, TV und Fotografie die klassischen Forschungsbereiche unserer Autor:innen. Dazu gesellen sich Medienanthropologie und Mediengeschichte sowie Kunst- und Bildwissenschaft. Seit Gründung des Verlags im Jahr 1962 ist die Philosophie ein wichtiges Standbein des Programms bei Brill | Fink, insbesondere die Bereiche Phänomenologie, Deutscher Idealismus und Humanismus.

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