Der Erste Weltkrieg in der Literatur und Kunst

Eine europäische Perspektive

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Ein historisches Ereignis wie der Erste Weltkrieg fordert immer wieder neue Interpretationen und Erzählungen heraus. Der Sammelband analysiert die Literatur und Kunst über den Krieg aus europäischer Perspektive.
Das Thema »Erster Weltkrieg« ist relevant nicht, weil der Beginn des Kriegs gerade seinen 100. Jahrestag erlebt hat. Der Krieg hat als eine Art »Urkatastrophe« Einsichten in die dunklen Seiten der Moderne offenbart. Dieser Band möchte die Dominanz einer einzigen dominanten Erzählung über den Krieg durch eine Vielzahl konkurrierender Perspektiven ersetzen. Die komparatistische Perspektive verspricht nicht eine neue Wahrheit über den Ersten Weltkrieg, sondern eher Einsichten in die Komplexität und die Vielzahl möglicher Wahrheiten. So eröffnet das Verstehen des Kriegs und seiner Rezeption zugleich eine Reflexion über die Arbeit der Geisteswissenschaften.

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Der Erste Weltkrieg in der Literatur und Kunst
Eine europäische Perspektive. Zur Einleitung
Pages: 7–25
Zwischen »Kineksrŏs« und »Kukuks-É«
Zur literarischen Repräsentation der Grossherzogin Marie Adelheid
Pages: 27–67
Liberty’s Bond
Joseph Pennell and the Work of War
Pages: 69–90
World War I in Estonian Literature
Victories and Losses
Pages: 91–106
Liebesmanöver im Krieg
Inszenierungen der soldatischen Liebe und Erotik in der polnischen Literatur zum Ersten Weltkrieg
Pages: 107–128
Im Schatten des kommenden Konflikts?
Die Nationalisierung des Kubismus zwischen 1912 und 1914
Pages: 129–145
Franz Werfels politische Utopie an der Peripherie des Kriegs
Die vierzig Tage des Musa Dagh
Pages: 147–169
The Past in the Attic
World War One in Yakup Kadri Karaosmanoğlu’s Novels
Pages: 171–204
Jeanne E. Glesener, Prof. Dr. Studium an der Université de Provence, der University of York (GB), dem University College London (GB) und der Eberhard-Karls Universität Tübingen. Promotion an der Université de Provence im Fach Komparatistik. Seit 2013 Associate Professor for Luxembourgish Literatures an der Universität Luxembourg.
Oliver Kohns, Dr., Studium an der Universität zu Köln und Promotion an der Johann-Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main im Fach Komparatistik. Von 2011 bis 2015 als »Attract Fellow« an der Universität Luxemburg Leiter des Forschungsprojekts »Ästhetische Figurationen des Politischen«, seit Anfang 2016 chargé de cours an der Universität Luxemburg.
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