Fürsten für die Dynastie

Genese und Performanz der Babenberger-Genealogie Ladislaus Sunthayms im Umkreis der Habsburger. Mit einer Edition der Textversionen

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Hof und Kloster, Text und Bild, Handschrift und Druck – in der Babenberger-Genealogie des späteren Hofgenealogen Ladislaus Sunthaym, dem Untersuchungsgegenstand dieses Bandes, treffen vermeintlich gegensätzliche Perspektiven aufeinander, verschmelzen in singulärer Art und geben Einblick in die genealogischen Bemühungen des Spätmittelalters. Nach der Heiligsprechung Markgraf Leopolds III. von Österreich im Jahr 1485 entstanden zahlreiche Objekte, die den Heiligen in Szene setzten. Darunter stechen drei besonders hervor: Handschriftlich beschriebene Pergamenttafeln, eine Inkunabel und ein monumentales Gemälde – sie alle überliefern als Text oder Bild Sunthayms Babenberger-Genealogie, in welcher er die Mitglieder der Dynastie charakterisiert. In diesem Band wird die Genese des Textes untersucht. Eine Bewertung der Überlieferungssituation und eine Edition ermöglichen die Beantwortung von Fragen nach performativen Aspekten, Auftraggebern und Vermittlungsschwerpunkten der verwendeten Medien.
In the Babenberg genealogy of Ladislaus Sunthaym, supposedly contradictory perspectives such as court and monastery meet and merge, providing an insight into the genealogical efforts of the late Middle Ages. This volume analyses the genealogy, written after the canonisation of Margrave Leopold III of Austria in 1485, and offers an edition of the text.

Unsere Preise:

Preliminary Material
Seiten: I–VII
Einführung
Seiten: IX–XXVIII
Varianz der Versionen
Seiten: CI–CXIII
Analyse der Genealogie
Seiten: CXXI–CLXXVIII
Editionsvorbemerkungen
Seiten: CLXXXIII–CXCII
Ladislaus Sunthaym
Babenberger-Genealogie
Seiten: 1–69
Sachkommentar
Seiten: 71–131
Anhang
Seiten: 133–168
Personenregister
Seiten: 211–219
Reihe MittelalterStudien
Seiten: 220–223
Edith Kapeller ist Bibliothekarin im Stift Klosterneuburg und Projektmitarbeiterin an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Sie studierte Deutsche Philologie sowie Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaft an der Universität Wien. Gemeinsam mit drei Kolleg:innen erhielt sie von 2017 bis 2020 für die Abfassung ihrer Dissertation ein DOC-team Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
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