Gedichte von Franz Josef Czernin

Interpretationen

Die Gedichtinterpretationen dieses Bandes zeigen die ganze Formenvielfalt und Komplexität des lyrischen Werks Franz Josef Czernins auf, das spätestens mit den "elemente, sonetten" (2002) einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde.
Die ungewöhnliche Stellung von Czernins Lyrik ergibt sich nicht nur aus ihrer in überraschende Richtungen weisenden sprachlichen Vieldeutigkeit. Indem Czernin zugleich aus verschiedensten Kontexten stammende Formen und inhaltliche Rahmungen aufgreift, setzt er Elemente von Tradition und Avantgarde in ein spannungsvolles Ineinander. Dieser Band bietet Interpretationen von Gedichten aus allen Werkphasen des österreichischen Dichters. Über das Einzelgedicht hinaus soll dadurch in der Summe zugleich ein Überblick über sein lyrisches Gesamtwerk gegeben werden.
The lyrical work of the Austrian poet Franz Josef Czernin combines elements of tradition and avant-garde in an exceptional way. The present volume offers single poem interpretations from all phases of his work. This, on the one hand, shall enable adequate access to an author who is generally regarded as "difficult". On the other hand, the chronological passage intends to give an overview of his publications.

Unsere Preise:

Semantische Dekompositionen
Franz Josef Czernins sich winds oder schaftlich
Seiten: 9–21
Dies ist kein Gedicht
Zu Franz Josef Czernins Gedicht um-leitungen
Seiten: 23–34
was bäume seien dem wald, sei laub den blättern
Czernins Stammsonett aus die kunst des sonetts
Seiten: 35–55
»Nach allen Seiten in der Reflexion verankert«
Zu Franz Josef Czernins zentrum
Seiten: 57–88
Kopf und Gipfel, schattenhaft wie leuchtend
Franz Josef Czernins Gedicht silhouette
Seiten: 89–100
mein blick – mein wort
Czernins Übertragungen von Shakespeares Sonett Nr. 62
Seiten: 101–119
Sprachkreuz(ig)ungen
Transponierte Körper und Wörter in Franz Josef Czernins so lass ich fest mich nageln daran uns, geflickt
Seiten: 121–141
Gedanken zum Werten
Zu Franz Josef Czernins Sonett der rede wert?
Seiten: 143–164
Czernins Muse
Zu dem sonett, nach loreley
Seiten: 165–174
»dunkel wörtlich«
Franz Josef Czernins transfigurale Poesie und Andreas Gryphius’ Sonett An die Welt
Seiten: 175–201
Potenzierte poetische Erkenntnis
Czernins über das unaussprechliche . . . (übertragung)
Seiten: 203–223
Franz Josef Czernins ›Erde‹-Sonett
die zweifelnden. die liebenden. (übertragung nach goethe)
Seiten: 225–240
Kosmologie und Kontingenz
Bemerkungen zu Franz Josef Czernins Ein kleines kosmologisches Gedicht, auch mit vielen Tieren, Pflanzen und Menschen
Seiten: 241–267
was rumorte
Verstehensbegriff, Typographie und (Sprach-)Material in zungenenglisch. visionen, varianten
Seiten: 269–287
Nikolas Buck ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Hans-Edwin Friedrich ist Professor für Literaturwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
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