Von der Quelle zur Theorie

Vom Verhältnis zwischen Objektivität und Subjektivität in den historischen Wissenschaften

Die klassische Wissenschaftstheorie konzentriert sich oft auf die Naturwissenschaften und hat für die historischen Disziplinen nicht viel Raum. Dabei bieten sowohl die fachinternen Debatten der geschichtlichen Wissenschaften als auch die modernen philosophischen Ansätze gemeinsam einen fruchtbaren Boden, um zusammen neue Erkenntnisse zu schaffen. In diesem Band nähern sich Philosophen und Historiker aus verschiedenen Perspektiven dem Fragenkomplex, ob und inwiefern die historischen Disziplinen objektiv sind und was wir aus diesen Fragen lernen können.

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Fakten?
VomWissen des Unsicheren und demWert des Entscheidens in der historischen Forschung (nicht nur) zum Mittelalter
Seiten: 27–41
Klio am Scheideweg
Ein Entscheidungsbaum für Historiker
Seiten: 59–87
Ist Geschichtswissenschaft objektiv?
Eine metageschichtswissenschaftliche Klärungsskizze
Seiten: 111–156
Zwischen Beobachtung und Theorie
Archäologie undWissenschaftsphilosophie
Seiten: 157–182
Out of touch
Egyptology and queer theory (or what this encounter should not be)
Seiten: 183–197
Rekonstruktion der Vergangenheit
Zur methodischen Eigenart prähistorischen Erkennens
Seiten: 199–237
Anne-Sophie Naujoks studierte Philosophie und Anglistik in Rostock und Wissenschaftsphilosophie in Münster und schreibt derzeit an ihrer Dissertation.
Jendrik Stelling studierte Philosophie und Anglistik in Rostock und formale Logik in Leipzig. Er promoviert derzeit in Rostock.
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