Das kursächsische Militär im Großen Nordischen Krieg 1700–1717

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Trotz der herausragenden Bedeutung, die dem Großen Nordischen Krieg in der sächsischen Geschichte zukommt, ist dieses Ereignis von der Forschung kaum beachtet worden. Alexander Querengässer analysiert erstmals den Aufbau der kursächsischen Armee und zeichnet den Verlauf ihrer Feldzüge und Schlachten anhand bisher noch nicht ausgewerteter Quellen detailliert nach. Der Große Nordische Krieg zählt zu den wichtigsten, aber gerade von Seiten der deutschen Forschung stark vernachlässigten Konflikten der Frühen Neuzeit. August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, versuchte durch schnelle Erfolge seiner Waffen die Union zwischen seinen beiden Ländern zu stärken. Stattdessen aber reihte sich im Kampf gegen den Schwedenkönig Karl XII. Niederlage an Niederlage, die heute vor allem der Rückständigkeit der sächsischen Armee zugeschrieben werden. Der Autor untersucht erstmals ausführlich die Struktur der sächsischen Truppen, zeichnet den Verlauf der einzelnen Feldzüge und Schlachten anhand neuer Quellen detailliert nach und revidiert viele alte Vorurteile.

Unsere Preise:

Preliminary Material
Seiten: 1–9
Danksagung
Seiten: 11–12
Vorwort zur Reihe
Seiten: 13–14
Einleitung
Seiten: 15–29
Heeresreorganisationen
Seiten: 331–402
Heeresreduktionen
Seiten: 536–558
Zusammenfassung
Seiten: 559–572
Quellen
Seiten: 573–607
Literatur
Seiten: 608–628
Alexander Querengässer studierte Geschichte an der Universität Leipzig und promovierte 2016 an der Universität Potsdam.
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