Insel(n) im Archipel

Zur Verwendung einer Raumfigur in den zeitgenössischen anglo-, franko- und hispanophonen Literaturen der Karibik

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Wie entstehen aus Buchstaben Inseln und Archipele? Wie steht es um diese Verbindungen aus Wasser und Land in zeitgenössischen literarischen Werken der Karibik? Können sie den kolonialen und touristischen Blick überwinden, der die Insel als Sehnsuchtsort begehrt und mit den paradoxen Qualitäten totaler Abgeschiedenheit und leicht zugänglicher Verfügbarkeit belegt?
Insel(n) im Archipel untersucht die Verwendung der regionalen Geographie in karibischen Kulturtheorien, verknüpft diese mit den Erkenntnissen der Island Studies, der Geopoetik sowie der Raumtheorie und entwickelt hieraus Fragen zur literarischen Erzeugung von Inseln und Archipelen. Beantwortet werden diese durch besonders Insel-affine Werke der karibischen Literaturen in englischer, französischer und spanischer Sprache. In seinen Analysen konzentriert sich Daniel Graziadei auf einen Publikationszeitraum von zwanzig Jahren und beginnt 1992: mit dem kontrovers diskutierten fünfhundertjährigen Jubiläum der Beschreibung oder Erfindung karibischer Inseln durch Kolumbus. Dabei führt die literaturwissenschaftliche Studie von der einsamen Insel bis zu erd- und weltweiten Verbindungen und untersucht hierbei das Kontinuum zwischen Isolation und Relation in seinen poetischen, kulturellen und intertextuellen Dimensionen.

Unsere Preise:

Preliminary Material
Seiten: 1–9
Landungsproben
Seiten: 11–23
Fragen und Definitionen
Seiten: 23–57
Theorien & Poetiken
Seiten: 57–93
Ein(sam)e Insel
Seiten: 95–124
Inselblues
Seiten: 124–148
Touristische Plantageninseln
Seiten: 149–157
Insel(n) im Wind
Seiten: 166–185
Die untergehende Insel
Seiten: 185–208
Die Insel der Herkunft
Seiten: 209–242
Ergebnisse?
Seiten: 339–352
Erneutes Ablegen
Seiten: 352
Bibliographie
Seiten: 353–392
Register
Seiten: 393–395
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