Kunstwerk als Handlung

Transformationen von Ausstellung und Teilnahme

著者:
Das Buch zielt auf den Kern des Paradigmas gegenwärtiger Performanzforschung. Marita Tatari entwickelt eine originelle Position, die sich von jeglicher Überwindungslogik abgrenzt. Wenn der Übergang vom Drama zu neuen Kunstformen analysiert wird, so geschieht dies zumeist in Begrifflichkeiten, die epistemologisch in Fortschrittsschemata verhaftet sind. Ein Eingriff ins Urmodell des Fortschrittsverständnisses, nämlich Hegels Ästhetik, bildet den Kern des Unterfangens, das Kunstwerk in einem eigenständigen, weder sozialen noch ethischen Sinn als Handlung zu denken, mit den technologischen Bedingungen der Gegenwart zu konfrontieren und aus der Überwindungslogik herauszulösen. Peter Szondis Dramenverständnis, Friedrich Kittlers Austreibung des Geistes, Paul De Mans Dekonstruktion und andere Theorieansätze werden so relativiert und neue Perspektiven auf die Entwicklung von Kunstformen eröffnet.

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Preliminary Material
页码: 1–7
Synopsis
页码: 9–12
Nach dem Werk?
页码: 13–51
Austreibung des Geistes Emilia Galotti
页码: 53–79
Handlung und Drama in Hegels Ästhetik
页码: 81–151
Kapitel 4
页码: 153–178
Ausstellung und Teilnahme
页码: 179–212
Schlussbetrachtungen
页码: 213–226
Bibliographie
页码: 227–233
Marita Tatari studierte Altphilologie an der Universität Kreta in Rethymnon. Sie promovierte in Philosophie an der Marc Bloch Universität Strasbourg und habilitierte sich im Fach Theaterwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum.
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