Über Geschmack

seine Gültigkeit und seinen Verfall in slavischen Literaturen und anderswo

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Geschmacksdenken scheint heute einerseits ungültig geworden, anderseits der Geschmacksbegriff dennoch unentbehrlich geblieben zu sein. Der Vortrag fragt nach den Gründen. Er belegt zunächst die Übertragung des Begriffs auf andere Erscheinungen des Lebens im 19. Jahrhundert, besonders im politischen Denken. Er zeigt sodann die Wurzeln für die neue Zeit in Frankreich im 16. und 17. Jh., die weitere Ausbildung in England und Deutschland vor 1800, behandelt dann seine Entwicklung in der Slavia allgemein, sodann besonders bei Tschechen, Polen und Russen, jeweils von der Aufklärung im 18. Jh. bis zur Moderne im 20. Jh.

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Preliminary Material
Seiten: 1–4
Die Lage heute
Seiten: 7–10
Im 19. Jahrhundert
Seiten: 10–14
Vorbild in Frankreich
Seiten: 14–15
Montaigne
Seiten: 16–17
Frankreich 18. Jahrhundert
Seiten: 17–20
In der Slavia
Seiten: 23–24
Rußland bis Puškin
Seiten: 33–36
Dostojevskij
Seiten: 39–42
Rußland. Die Moderne
Seiten: 42–44
Zusammenfassung
Seiten: 44–46
Anmerkungen
Seiten: 47–49
Hans Rothe ist ein deutscher Philologe und Slavist und war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1993 Professor in Bonn.
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