Das andere Labyrinth

Imaginäre Räume in der Literatur des 20. Jahrhunderts

Autor:in:
Matthias Hennig entwirft auf breiter Textbasis anhand von Fallstudien eine Typologie von fünf literarischen Labyrinth-Modellen (Stadtlabyrinthe, Bibliothekslabyrinthe, Spiegellabyrinthe, Höhlenlabyrinthe, Wüstenlabyrinthe) und untersucht diese anhand von Autoren wie Borges, Butor, Dürrenmatt, Eco, Lem, Lovecraft, Robbe-Grillet, Saramago u.a. Im Sinne einer raumtheoretischen Neukonzeptualisierung des Labyrinth-Begriffs führt Hennig die fortgesetzte Desorientierung auf topographische und geometrische Konstruktionsbedingungen zurück. Der Entwurf einer Typologie literarischer Labyrinth-Formen versteht sich zugleich als Topologie und spiegelt Raumgeschichte und Subjektgeschichte ineinander: Ins Labyrinth unternimmt man keine Gruppenreisen; vielmehr ist es ein Ort potenzierter und kritisch auf die Spitze getriebener Einsamkeitserfahrungen.

Unsere Preise:

Preliminary Material
Seiten: 1–9
Einleitung
Seiten: 11–24
Stadtlabyrinthe
Seiten: 25–76
Spiegellabyrinthe
Seiten: 77–117
Bibliothekslabyrinthe
Seiten: 119–164
Höhlenlabyrinthe
Seiten: 165–206
Wüstenlabyrinthe
Seiten: 207–250
Ausblick
Seiten: 251–256
Literaturverzeichnis
Seiten: 257–270
Register
Seiten: 271–275
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