Entwurf und Entgrenzung

Kontradispositive der Zeichnung 1955–1975

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Der Begriff des Kontradispositivs beschreibt eine dekonstruktivistische Zeichenpraxis, die an den Paradigmen ihrer eigenen Geschichte und Technik ansetzt, indem sie die Theorie der Zeichnung zu Ende denkt und so an ihren Grenzen fortschreibt.
Es handelt sich bei diesen Randgängen der Zeichnung nicht mehr nur um neue oder andersartige Dispositive, wie diese von Pisanello bis Picasso verschiedentlich wirksam wurden, sondern um ›anti-klassische‹ Gegendispositive, die damit auch den Voraussetzungsreichtum eines scheinbar voraussetzungslosen Mediums in Frage stellen. Sechs Strategien dieser Entgrenzung werden insgesamt betrachtet, dazu gehören u.a. Geste und Automatismus bei Hartung und Pollock, Reflexion über den Topos der Blindheit bei Robert Morris, mit Derrida und Davidson, sowie der konzeptuelle Nominalismus Daniel Burens, der letztlich zu einer Aufhebung der Zeichnung führt und damit im strengen Sinne kein Kontra-Dispositiv mehr entwirft.

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Preliminary Material
页码: 1–9
Einleitung
页码: 11–19
Paradigmen zu einer Theorie der Zeichnung
页码: 21–124
Kontradispositive
页码: 127–259
Ergrenzung und Delimitation
页码: 273–278
Endnoten
页码: 281–357
Abbildungsnachweis
页码: 358–363
Literatur
页码: 364–397
Namensregister
页码: 398–403
Sachregister
页码: 404–407
Dank
页码: 409–410
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