Generische Formen

Dynamische Konstellationen zwischen den Künsten

Der Band diskutiert den Begriff der generischen Formen, um einem Dilemma der ästhetischen Theoriebildung zu begegnen: Die ästhetische Theorie weiß die Frage nach der Form zumeist nur in der Opposition zur Dynamik zu erläutern.
Diese Gegenüberstellung ist allerdings problematisch, sobald man Phänomene der Übertragung – etwa von Narrativität in der Musik oder musikalischer Wiederholungen im Film – in Betracht zieht. Fälle, in denen Form und Dynamik verschränkt sind, bedürfen eines Begriffs, der diese Opposition überschreitet und auf eine innere Bewegtheit der Form selbst angelegt ist. Der Begriff der generischen Formen, der systematisch auf einer Ebene zwischen dem besonderen Kunstwerk und der Gattung situiert ist, zielt darauf, die Dynamiken zwischen den einzelnen Künsten beschreibbar zu machen.

Unsere Preise:

Der menschliche Körper als generische Form
Zum Anthropomorphismus der Medien
Seiten: 41–53
Dynamische Situationen
Formen der Bewegung in Film und Videoarbeiten von Sophie Calle und Pierre Huyghe
Seiten: 103–122
On Composition
Generische Formen im Spannungsfeld von Choreografie und Tanz
Seiten: 123–142
Ex Improviso
Trans-Formation als Modell künstlerischer Praxis
Seiten: 143–157
Generisch-Spekulativ
Von: Frank Ruda
Seiten: 195–210
Plastizität des Leibes
Eine zweifache Annäherung
Seiten: 211–223
Kirsten Maar (promov.) Theater- und Tanzwissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich 626 „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“ an der FU Berlin.

Dr. Jan Völker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstwissenschaft und Ästhetik and der UdK Berlin und am SFB 626 der FU Berlin.

Dr. Frank Ruda vertritt derzeit den Lehrstuhl für Philosophie audiovisueller Medien an der Bauhaus-Universität Weimar.
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