Friedrich Christian Laukhard (1757–1822)

Schriftsteller, Radikalaufklärer und gelehrter Soldat

Friedrich Christian Laukhards (1757–1822) Schriften werden im vorliegenden Band erstmals von einer Gruppe von Forschern aus verschiedenen Disziplinen in den Blick genommen. Jenseits mancher Klischees vom fahrenden Magister und berüchtigten Burschen soll neues Interesse an diesem schillernden Aufklärer geweckt werden.
Laukhards Texte sind Quellen ersten Ranges, wenn es um die Erforschung der besonderen Situation der Spätaufklärung, ihrer Kultur und Klandestinität geht. Milieus und Praktiken der Radikalaufklärung, die in den letzten Jahrzehnten intensiv erforscht worden ist, werden in seinen Texten ungewöhnlich freimütig benannt. Die Beiträge dieses Bandes bahnen Wege in den literarischen Untergrund der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts. Das Buch richtet sich an Germanisten, Philosophen und Historiker, vor allem jedoch an Laukhards Leser.

Unsere Preise:

Preliminary Material
Seiten: 1–6
Hinweis zur Zitation
Seiten: 17–18
Laukhard und die Radikalaufklärung.
Eine Fallstudie über Gründe, Motive und Faktoren ›aufgeklärter‹ Radikalisierung
Seiten: 69–95
Spion oder Parlamentär?
Der Schriftsteller Friedrich Christian Laukhard 1793 in der belagerten Festung Landau
Seiten: 97–110
›Für feinere Leser ist der Vortrag nicht.‹
Zu den Autobiographien der ›Nonkonformisten‹ Edelmann, Laukhard und Seume
Seiten: 111–144
Zeittafel
Seiten: 211–214
Namensverzeichnis
Seiten: 215–218
Guido Naschert ist Philosoph und Literaturwissenschaftler. Er unterrichtete u.a. an den Universitäten Gießen, München und Erfurt, ist Mitglied des Forschungszentrums Gotha und lebt in Weimar.
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