Bilder des Gefühls

Zum Melodramatischen im Wechsel der Medien

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In den letzten Jahrzehnten ist das Interesse für das Melodrama, das einst nur als verfehlte Tragödie oder Kitsch galt, angestiegen. Sowohl in wissenschaftlichen Schriften als auch in künstlerischen Arbeiten wird auf eine Gefühlskultur des Melodramatischen Bezug genommen.
Was bedeuten ›Melodrama‹ und ›melodramatisch‹ heute? Trotz seines theaterhistorischen Ursprungs evoziert der Begriff zunächst keine Autoren oder Dramentitel, vielmehr lässt er an Bilder, emotional aufgeladene Situationen und bestimmte Pathos-Gesten denken. Die Studie nimmt in exemplarischen Analysen diese ›Bilder des Gefühls‹ im Wechsel der Medien in den Blick – von ihren Anfängen im 18. Jahrhundert bis zu ihren Zitaten und Re-Figurationen in der zeitgenössischen Performance.

Unsere Preise:

Preliminary Material
Seiten: 1–7
Auftakt
Das Melodramatische im Gegenwartstheater
Seiten: 9–12
Einleitung
Seiten: 15–36
Gefühl und Verkörperung
Die Grundfiguration des Melodramatischen
Seiten: 39–100
Wechsel der Gefühle
Melodramatische Theaterbilder im 19. Jahrhundert
Seiten: 103–156
Authentische Maskeraden?
Zur Inszenierung von Affekten um 1900
Seiten: 159–200
Bewegungsbilder
Melodramatisches im Film
Seiten: 203–267
Bild und Performance
Melodramatisches in Theater und Kunst der Gegenwart
Seiten: 269–315
Melodrama repeating
Schluss und Ausblick
Seiten: 317–325
Endnoten
Seiten: 326–364
Abbildungsnachweis
Seiten: 365–366
Personenregister
Seiten: 368–377
Danksagung
Seiten: 379–380
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