Der Sohn des Menschen

Theodizee oder Theogonie des christlichen Gottes?

著者:
Was besagt eigentlich das Wort Theotokos? Weist es nicht etwa darauf hin, dass die Geburt des Gottessohnes von der sterblichen Maria ein und dasselbe innertrinitarische Ereignis wie dessen Geburt vom Vater ist? Kann ein solches Verständnis einen neuen Gottes- und Wahrheitssinn befördern?
Das christliche Gottesbild wird vorwiegend hegelianisch verstanden: Gott kann den Menschen als dialektisches Moment aufnehmen und so sich selbst aufheben, selbstkritisch korrigieren und rechtfertigen. Bei dieser Selbstkorrektur Gottes handelt es sich um eine spekulative Theodizee. Denselben Weg schlug der gesamte platonisch-abendländische Wahrheitssinn ein. Dagegen entspringt Gott in der chalkedonischen Christologie des Maximus Confessor als protogene Wahrheit aus der sterblichen menschlichen Natur. Die Person Christi existiert aus und in der göttlichen und menschlichen Natur gleichermaßen. Im Sinne dieser Theogonie begegnet uns Christus als Wurm aus der Verwesung, Sonnenaufgang von unten, Erstgeborener der Toten, Sohn des Menschen.

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Preliminary Material
页码: 1–8
Vorwort
页码: 9–10
Das »sich verzehrende« Ich
页码: 89–91
Gott als bewiesenes Subjekt des Menschlichen
页码: 103–107
J. Moltmanns trinitarische Kreuzeschristologie
页码: 119–122
Die elementare synthetische Darstellung Gottes
页码: 174–180
Theogonie Gottes
页码: 194–196
Bibliographie
页码: 229–232
Personenregister
页码: 233
Dr. Zenon Tsikrikas, studierte griechisch-orthodoxe Theologie in Athen und Philosophie in Tübingen, wo er über Heidegger promoviert hat. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten in Athen und Erfurt tätig und arbeitet zurzeit als Dozent an der Griechischen Fernuniversität Patras.
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