Die undeutschen Deutschen

Eine ideengeschichtliche Archäologie der alten Bundesrepublik 1945-1972

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Wie es den Westdeutschen nach 1945 gelang, Wege in eine demokratische, pluralistische Zukunft zu finden, ist eine der großen Fragen an die Geschichte der alten Bundesrepublik. Die Arbeit gibt neue und in manchem überraschende Antworten: Bedeutende Intellektuelle fanden keineswegs nur gegen, sondern häufig mit und durch die eigene Tradition in die neue Ordnung. Gerade darin liegt ein Grund für den Erfolg der Bonner Demokratie.
Das Buch bietet eine umfassende Analyse intellektueller Strömungen in der Bundesrepublik von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die 1970er Jahre. Manche Bereiche, wie die Geschichte der Zeitschrift 'Merkur', werden dabei zum ersten Mal überhaupt systematisch dargestellt. Über 20 Jahre nach der Wiedervereinigung werden so die ideengeschichtlichen Konturen der ersten drei Jahrzehnte des Bonner Staates in ihrem Facettenreichtum sichtbar.

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Preliminary Material
页码: 1–6
Einleitung
页码: 7–28
Grundlagen und intellektuelle Organisation
页码: 29–125
Themen
页码: 126–217
Grundlagen und intellektuelle Organisation
页码: 223–280
Raumvorstellungen im Kalten Krieg
页码: 359–387
Schlussbetrachtung: Die undeutschen Deutschen
页码: 401–415
Epilog
页码: 416–417
Danksagung
页码: 418
Quellen- und Literaturverzeichnis
页码: 419–455
Personenregister
页码: 456–461
PD Dr. Friedrich Kießling, Akademischer Oberrat a.Z., Department Geschichte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; 2008 Habilitationspreis der Universität Erlangen.
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