Die stumme Souveränität

Volk und Revolution bei Georg Büchner und Jules Michelet

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Wie kann man die Souveränität des Volkes begrüßen, ohne die Terreur zu feiern? In Lektüren von Jules Michelet und Georg Büchner untersucht diese Studie Versprechen und Gefahr des fragilen Regimes namens »Demokratie«.

Seit der Französischen Revolution bezeichnet »Volk« nicht allein den neuen Träger der souveränen Gewalt, sondern zugleich jene Namenlosen, die stets in der Vielzahl zum Vorschein kommen. Maud Meyzaud macht sich auf die Suche nach Figurationen des Volkes in literarischen Texten der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der romantische Historiker Jules Michelet leiht dem Volk seine Stimme, indem er ihm die eigene Geschichte erzählt; in seinem Drama Danton’s Tod stellt Georg Büchner hingegen die genuine Theatralität der Französischen Revolution aus. Dadurch legen sowohl Büchner als auch Michelet je grundlegende Aporien der Demokratie frei: Spricht noch das Volk, wenn in seinem Namen gesprochen wird? Bringt die Repräsentation des Volkes den neuen Souverän zum Erscheinen oder macht sie ihn vielmehr unsichtbar?

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Preliminary Material
页码: 1–8
Das Volk, ein Knoten im Schnupftuch
页码: 9–26
Revolutionsfest und Fest des Krieges
页码: 27–54
Es schreibt das Volk
页码: 55–148
Büchner zitiert Livius
页码: 262–293
Die Wiederholung der Geschichte (Marx)
页码: 294–326
Es lebe der König im Namen der Republik
页码: 327–366
Revolution und Verschwörung
页码: 367–437
Ausblick auf Das Meer
页码: 438–441
Literaturverzeichnis
页码: 443–455
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