Eugenio Pacelli als Nuntius in Deutschland

Forschungsperspektiven und Ansätze zu einem internationalen Vergleich

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Zwölf Jahre war Eugenio Pacelli Nuntius in Deutschland und anschließend zehn Jahre Kardinalstaatssekretär im Vatikan, bevor er am Vorabend des Zweiten Weltkrieges zum Papst Pius XII. gewählt wurde.
Seit 2006 sind die vatikanischen Akten für die Jahre von 1917 bis 1939 für die historische Forschung freigegeben. Sie erlauben einen umfassenden Blick auf diese Zeit und neue Zugänge zur Politik und Person Pacellis. Die zentrale Überlieferung der Katholischen Kirche in der weltgeschichtlichen Umbruchsphase zwischen den beiden Weltkriegen bietet nicht nur eine neue Sicht auf Deutschland. Die neuen Archivquellen ermöglichen es auch erstmals, in einem internationalen Vergleich viele entscheidende Fragen zum Verhalten von Kirche und Kurie in dieser Zeit zu beantworten.

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Vorwort
Pages: 9–11
Basisnorm der Handlungen Pacellis?
Der Codex Iuris Canonici von 1917
Pages: 47–60
Pacelli und der Erste Weltkrieg
Erste diplomatische Gehversuche?
Pages: 61–86
Pacelli und die Theologie in Deutschland
Handlungsspielräume, Optionen und Konsequenzen
Pages: 87–98
Eine deutsche Prägung?
Die deutschen Nuntiaturen (München, Berlin) und ihre Bedeutung für Eugenio Pacelli
Pages: 99–109
Repräsentanten, Impulsgeber, Störenfriede?
Die Nuntien der Ära Papst Pius’ XI. in Wien
Pages: 127–144
Die Nuntien in Paris
Bonaventura Cerretti, Luigi Maglione und Valerio Valeri
Pages: 145–152
»Dies war der Beginn der Nuntiatur Italiens«
Anmerkungen zur Person Francesco Borgongini Ducas
Pages: 153–175
Die Nuntien in der Tschechoslowakei
Clemente Micara, Francesco Marmaggi, Pietro Ciriaci und Saverio Ritter
Pages: 177–196
Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz
Von »Bürgern zweiter Klasse« zu Hütern der Konkordanzdemokratie
Pages: 247–256
Im Bann des Priesterpolitikers
Die Christlichsoziale Partei in der Ersten Republik Österreich
Pages: 257–274
Die italienische Volkspartei »Partito Popolare Italiano«
Ursprünge, ideelle Einflüsse, Programmatik
Pages: 295–306
Summary
Pages: 307–311
Autorenverzeichnis
Pages: 315–316
Hubert Wolf ist Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Direktor des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte.
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