Stimmung

Zur Wiederkehr einer ästhetischen Kategorie

Die Beiträge des Bandes, unter anderen von Hans Ulrich Gumbrecht, David E. Wellbery und Hermann Schmitz, analysieren die historische Semantik der Stimmung im ästhetischen Diskurs, ihre Ideengeschichte und exemplarische Ausprägungen in Literatur, Musik und Kunst.
Das Thema ›Stimmung‹ hat Konjunktur im Rahmen der Geisteswissenschaften und der Emotionsforschung. ›Stimmung‹ meint zumeist eine diffuse Gefühlslage, in der sich ein Subjekt mit der Außenwelt oder anderen Subjekten verbindet und diesen Zustand als Erweiterung des Selbst erfährt. Als ästhetische Kategorie wird der Begriff um 1800 eingeführt und behauptet sich bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Er unterläuft die übliche Unterscheidung von Subjekt und Objekt und zieht gerade daraus sein Potential.

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Sich in Stimmung bringen
Über poetisches und mediales Mood-and-Mind-Management
Pages: 33–44
Über das Gespür
Neuphänomenologische Überlegungen zum Begriff der »Stimmungslyrik«
Pages: 45–61
Über-Stimmungen
Zu Friedrich Schlegels Kritikästhetik
Pages: 113–129
Der gestimmte Raum
Von der Stimmungslyrik zur absoluten Dichtung
Pages: 157–176
Musik als Artikulation von Stimmungen
Positionen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart
Pages: 197–209
Die Autoren
Pages: 243–247
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