Lignum vitae

Zum Verhältnis materieller Bilder und mentaler Bildpraxis im Mittelalter

Wie sieht das Verhältnis der materiellen, gemalten Bilder zu den kontrovers diskutierten ›mentalen Bildern‹ aus?
Preisinger untersucht das facettenreiche Verhältnis der materiellen Bilder zu den mentalen Vorstellungsbildern in Form einer Fallstudie zur Bildproduktion, die vom Lignum vitae, einer Schrift des franziskanischen Gelehrten Bonaventura, ausging. In dieser Schrift leitet der Autor den Leser in verschiedener Weise zur inneren Visualisierung des Inhalts an. Parallel zu dieser Generierung mentaler Bilder entstanden bereits früh zahlreiche direkt von Bonaventuras Text abhängige Darstellungen. In einzigartiger Weise dokumentieren diese Werke den Niederschlag der spätmittelalterlichen Konzepte zur gezielten Ausbildung mentaler Bilder in der zeitgenössischen physischen Bildproduktion.

Unsere Preise:

Preliminary Material
Seiten: 1–7
Vorwort
Seiten: 9–10
Einleitung
Seiten: 11–18
Bonaventuras Lignum vitae
Seiten: 19–51
Das Diagramm als Textform
Seiten: 53–74
Lignum vitae
Seiten: 111–207
Lignum vitae sancti Francisci
Seiten: 209–233
Ausblick
Seiten: 235–237
Tituli, Version A
Seiten: 254–256
Tituli, Version B
Seiten: 257–258
Abbildungsnachweis
Seiten: 283–285
Literaturverzeichnis
Seiten: 287–299
Werkregister
Seiten: 300–301
Personenregister
Seiten: 302–304
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