Synchronisierung der Künste

Wenn Montage als ein Vorgang der Synchronisierung begriffen wird, rücken die Verfahren und Techniken der Kohärenzherstellung ins Blickfeld: Wie werden die einzelnen medialen Ebenen zu einer Einheit synchronisiert? Traditionell wurde diese Frage in Bezug auf die Montage und ihre Effekte gestellt und an dieser Ebene setzt der Band an. ›Montage‹ wird über die rhetorische Adressierung hinaus aber auch in einem erweiterten Sinne verstanden, der nicht auf den produktionsästhetischen Aspekt begrenzt ist: Als performativ versteht der Band Montage im Sinne einer Persuasion, einer ›Nahelegung‹, einer ›Attrahierung‹. Seine Beiträge nehmen die synästhetischen und persuasiven Effekte der kinematographischen Montage auf und erweitern sie auf Verfahren, Techniken und Effekte der Synchronisierung in anderen Kunstformen hin.

Unsere Preise:

Vorwort
Seiten: 7–11
Jenseits der Einstellung, hinter der Szene
Ėjzenštejns Generallinie
Von: Devin Fore
Seiten: 41–72
Ausdrucksbewegung und Zuschauerempfinden
Eisensteins Konzept des Bewegungsbildes
Seiten: 73–84
Godards Hund
Montage und Synästhesie
Seiten: 85–92
Die Leute werden reden
Joseph Mankiewiczs filmischer Klatsch
Seiten: 93–100
Synthese des Materials
Immersion durch Abstraktion
Seiten: 129–144
Alles in einem Bild
Montage und Synästhesie in (post)konzeptuellen Werkformen
Seiten: 145–157
Dubbing is a Must
Synchronie in der zentrumslosen Popmusik
Seiten: 175–184
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