Gut und schön?

Die neue Moralismusdebatte am Beispiel Dostoevskijs

Reihe: 

In welchem Verhältnis stehen Schönheit und Moral zueinander?
Während diese Frage für die Literaturwissenschaft lange Zeit kaum ein Thema war, gingen in den letzten Jahren von der angelsächsischen analytischen Ästhetik Positionen aus, denen zufolge der ethische Wert von Literatur entscheidenden Einfluss auf ihren ästhetischen Wert besitze.
Gut und schön? systematisiert die Grundbegriffe, Thesen und Argumente dieser Moralismusdebatte und fächert ein Spektrum von Positionen aus analytischer wie kontinentaler Philosophie und Literaturtheorie zur Relation des ethischen und des ästhetischen Wertes der Literatur auf. Dabei bietet sich Dostoevskijs Werk in besonderem Maße als Reflexionsgegenstand für diese Fragestellung an.

Unsere Preise:

Die ethische Kunstkritik
Von: Berys Gaut
Seiten: 59–80
Der russische Realismus als ideologisches und ethisches Programm
Am Beispiel von Ivan Turgenev (Väter und Söhne), Nikolaj Černyševskij (Was tun?) und Fedor Dostoevskij (Die Dämonen)
Seiten: 123–146
Zum Verhältnis von Ethik und Ästhetik in slavischen Theorien
Bachtins ethische Lektüre Dostoevskijs und Implikationen des Ästhetik-Verständnisses im Prager Strukturalismus
Seiten: 165–184
Wird Schönheit die Welt retten?
Der Wettstreit zwischen Ethik und Ästhetik in Ivan Karamazovs „Parabel vom Großinquisitor“
Seiten: 185–200
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