Der manipulierbare Embryo

Potentialitäts-und Speziesargumente auf dem Prüfstand

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Der moralische Status menschlicher Embryonen ist und bleibt umstritten. Zugleich gibt es immer neue und tiefergehende biotechnologische Möglichkeiten, Embryonen zu manipulieren. Das betrifft insbesondere ihr Entwicklungspotential und die klare Zuordnung zur menschlichen Spezies. Dieses Buch untersucht, welche Auswirkungen diese neuen Manipulationsmöglichkeiten auf die Tragfähigkeit der Argumente haben, mit denen ein herausgehobener moralischer Status des Embryos begründet werden soll: die Potentialitäts- und Speziesargumente. In den Beiträgen werden aktuelle Entwicklungen in der Forschung mit Embryonen zusammengetragen und insbesondere folgende Fragen diskutiert: Was bedeuten diese Entwicklungen für die Potentialitäts- und Speziesargumente – und damit letztendlich auch für den moralischen Status der so manipulierten Embryonen? Können die zentralen embryoethischen Argumente angesichts der neuen biotechnologischen Eingriffsmöglichkeiten überhaupt aufrechterhalten werden? Sind alle Varianten der Argumente betroffen oder nur einige? Können und müssen sie möglicherweise reformuliert oder neu gedacht werden?

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Embryonen, Embryoide, Gastruloide ...
Ethische Aspekte zur Selbstorganisation und zum Engineering von Stammzellkolonien und Embryonen
Seiten: 13–47
Kann Eine Stammzellkolonie Eine Person Sein?
Ein Kommentar zum Beitrag von Hans-Werner Denker
Seiten: 49–53
»Weil es ein Mensch ist«
Idee, Formen und Grenzen des Speziesarguments und ein neuer Vorschlag
Seiten: 83–112
Die Gestalt der Anerkennung und das Menschsein
Ein Kommentar zum Beitrag von Roland Kipke
Seiten: 113–118
Die Spezies als menschliche Form
Über die normative Bedeutung generischer Aussagen in der aktuellen Embryonendebatte
Seiten: 119–144
Prozesse sind weder mit Prozessen schwanger noch gebären sie Prozesse
Ein Kommentar zum Beitrag von Anne Sophie Meincke
Seiten: 173–179
Von Missverständnissen und Absurditätsvorwürfen
oder: Wie sich das Potentialitätsargument in Luft auf löst
Seiten: 181–196
Wie sich das Potentialitätsargument vielleicht doch noch retten Liesse
Ein Kommentar zum Beitrag von Marco Stier
Seiten: 197–202
Wer ist Mensch?
Seiten: 203–215
Menschliche Lebensform und Anerkennung
Über einen neuen Versuch, den Embryo zur Vernunft zu bringen. Ein Kommentar zum Beitrag von Markus Rothhaar
Seiten: 239–245
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