Prinzipien der Individuation

Über das relationale Einzelsein der Lebewesen

Autor:in:
Was macht ein Individuum zum Individuum und was kann als Individuum angesehen werden? Diese Fragen beschäftigen die Philosophie seit langem, ohne dass auf sie bisher zufriedenstellende Antworten gegeben worden sind. Gleichzeitig sprechen verschiedene Wissenschaften in unterschiedlichen Zusammenhängen von einer fortschreitenden Individualisierung, so etwa die Soziologie oder auch die Medizin. Die Biologie geht in einigen Forschungszusammenhängen von der Beschreibung individueller Lebewesen über zur Synthese und Konstruktion solcher Wesen. Was also ist es, was hier erzeugt werden soll? Was besagt eine Individualisierung der Medizin oder eine Individualisierung der Gesellschaft? Eine Beantwortung dieser Fragen setzt nicht nur eine philosophische Neubetrachtung der Individualität voraus, sondern auch die Untersuchung der Frage, welche Rolle Individualität im Bereich des Lebendigen spielt. Die hier vorgelegte Studie geht davon aus, dass die Frage nach der Individualität im Allgemeinen und jene nach der Rolle der Lebewesen miteinander verknüpft sind. Lebewesen erweisen sich nicht bloß als ein Anwendungsfall des Individuum-Seins, vielmehr zeigt sich an ihnen exemplarisch, was Individualität ausmacht.

Unsere Preise:

Preliminary Material
Seiten: 1–12
Vorwort
Seiten: 13–14
Einleitung
Seiten: 15
Problemstellung
Seiten: 17–18
Lebensprozesse
Seiten: 307–322
Einheit und Verschiedenheit
Seiten: 323–343
Relative Selbständigkeit
Seiten: 344–357
Individuum est effabile
Seiten: 358–363
Schluss
Seiten: 365
Problemlösung
Seiten: 367–368
Rückblick und Erträge
Seiten: 369–374
Die Suche nach dem Paradigma
Seiten: 375–378
Literatur
Seiten: 381–411
Personenregister
Seiten: 412–418
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