Scheinbeziehungen

Von Scheingefühlen und anderen Scheinproblemen der analytischen Ästhetik

著者:
Was nicht existiert, taugt kaum als Ursache unserer Bewusstseinszustände. Dennoch haben wir unserer vermeintlichen Bezugnahme auf fiktionale Entitäten, etwa Hamlet, Rechnung zu tragen. Wie soll mit Selbstzuschreibungen wie "Ich sehe Hamlet" oder "Ich bange um ihn" umgegangen werden? Dieses Buch setzt sich mit solchen Phänomenen im Bereich visueller Repräsentationen auseinander und prüft, wie und inwiefern ein genuin epistemischer (etwa: emotionaler und perzeptueller) Bezug auf bloße Anscheine möglich ist und in welchem Sinne sich Anscheine dabei ursprünglich als bloße Anscheine für das Bewusstsein konstituieren können. Ziel ist zum einen eine komprehensive Auseinandersetzung mit den Theorieangeboten der analytischen Ästhetik. Zum anderen soll der einflussreichen Prätentionstheorie, die hier Akte des Glaubenmachens bemüht, ein Gegenangebot unterbreitet werden, das nicht gezwungen ist, Prätention, die Handlungen eignet, auch als Charakteristikum epistemischer Zustände aufzufassen. Es besteht darin, zwischen Rekognition und Prätention den Fall von Repräsentationsbewusstsein als anomaler Rekognition anzuerkennen, deren Struktur in loser Anlehnung an Kant und Husserl erarbeitet wird.

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Preliminary Material
页码: 1–10
Vorwort
页码: 11–12
Einleitung
页码: 13–23
Das Paradox der Fiktion
页码: 25–31
Waltons Ansatz der Quasi-Gefühle
页码: 33–68
Von der Relevanz der Perzeption
页码: 69–90
Kontinuitätsthesen
页码: 91–109
Eher Bildtheoretisches
页码: 141–157
Kontinuitätsalternative: Lopes
页码: 175–196
Gefühle, Wahrnehmungen und Objektivität
页码: 231–247
Urteile und Thesis
页码: 293–320
Fikta und Emotionen
页码: 321–373
Bibliographie
页码: 375–393
Sachregister
页码: 395–398
Personenregister
页码: 399–402
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