Hannah Arendt und Giorgio Agamben

Parallelen, Perspektiven, Kontroversen

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Giorgio Agambens breit rezipierte Studien zum Schicksal des Politischen in der westlichen Moderne beziehen sich neben Michel Foucault und Walter Benjamin häufig auch auf Hannah Arendt, deren Bedeutung für sein Werk bisher aber kaum wahrgenommen wurde. Gerade in der Gegenüberstellung mit dem Werk Hannah Arendts treten jedoch vor dem Hintergrund gedanklicher Kontinuitäten auch die theorie-politischen Entscheidungen hervor, die Agambens eigener Theorie des Politischen ihr Aufmerksamkeit erregendes Profil geben. Mit Beiträgen von: Friedrich Balke, Klaus-Michael Bogdal, Jürgen Brokoff, Alexander García Düttmann, Jürgen Fohrmann, Achim Geisenhanslüke, Eva Geulen, Vivian Liska, Susanne Lüdemann, Georg Mein, Christoph Menke, Clemens Pornschlegel, Markus Rieger-Ladich, Franziska Schößler, Manfred Schneider, Marcus Twellmann, Ingeborg Villinger, Mirko Wischke

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Die Deterritorialisierten
Agambens Infamien
Seiten: 11–25
Vom Unterscheiden
Zur Kritik der politischen Urteilskraft bei Hannah Arendt und Giorgio Agamben
Seiten: 27–40
Der Messias und die Reste
Giorgio Agambens Paulus-Lektüre
Seiten: 41–58
Lex, nicht Nomos
Hannah Arendts Kontraktualismus
Seiten: 75–100
Gründung und Geburt
Über eine Figur des nackten Lebens bei Hannah Arendt
Seiten: 101–118
Die „Aporien der Menschenrechte“ und das „einzige Menschenrecht“
Zur Einheit von Hannah Arendts Argumentation
Seiten: 131–147
Zweierlei Kindheit
Pädagogische Überlegungen im Anschluss an Hannah Arendt und Giorgio Agamben
Seiten: 149–164
Die Ausnahme und die Regel
Zur Kritik des Gesetzes bei Brecht und Agamben
Seiten: 177–190
Die Tradierbarkeit der Lücke in der Zeit
Arendt, Agamben und Kafka
Seiten: 191–206
Narrative der Zeugenschaft
Von: Georg Mein
Seiten: 223–239
Gesellschaftlicher Antisemitismus und romantische Geselligkeit
Hannah Arendts Kritik des Gesellschaftsbegriffs und der klassische Begriff des Politischen
Seiten: 241–263
Herr Rossi sucht das Glück
Zum Zusammenhang von Scham und Subjektivität bei Giorgio Agamben
Seiten: 265–280
Die Stimme nackten Lebens
Über Sprache bei Giorgio Agamben
Seiten: 281–292
Raum und Bild bei Giorgio Agamben
Zur Poetologie seiner politischen Theorie
Seiten: 293–304
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